Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 14.04.2019


Exklusiv

Beginn der Karwoche und Osterzeit: Die Stille mitten im Trubel

Die Karwoche ist für die Pfarren mehr noch als Weihnachten die intensivste und wohl auch anstrengendste Zeit im Kirchenjahr. Für viele ist sie auch die schönste.

Messner Miachel Felicetti mit den Messgewändern für die Festgottesdienste.

© Foto TT/Rudy De MoorMessner Miachel Felicetti mit den Messgewändern für die Festgottesdienste.



Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Jedes Jahr am Palmsamstag kommt in der Pfarrkirche in Patsch eine Gruppe von rund 20 Männern zusammen, um das Heilige Grab aufzustellen – „eine nicht ganz ungefährliche Arbeit“, sagt Ortschronist Oswald Wörle. Und auf jeden Fall eine „wackelige Angelegenheit“. Denn die auf Holz gespannten 90 Quadratmeter Kulisse erreichen eine Höhe von acht Metern und müssen mit Leitern und einem Malergerüst auf Rädern an dem zuvor aufgestellten Gerüst befestigt werden. Zu dem imposanten Stück Kulturgeschichte, das den ganzen Altarraum füllt, gehören 50 Glaskugeln, die jedes Jahr neu mit gefärbtem Wasser gefüllt und zum Leuchten gebracht werden. Wenn der in der Karwoche selbst sehr beschäftigte Patscher Pfarrer Norbert Gapp (80) keine Zeit für Führungen beim Heiligen Grab hat, übernimmt Wörle diese Aufgabe.

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