Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 25.04.2019


Bezirk Imst

Migration als Schwerpunkt in Imst 2019

Das Zentralelement, die Ausstellung „Zimmer mit Arbeit“, unterstreicht ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Thomas Schultes und Vorstand Martin Haßlwanter (Sparkasse Imst), RK-Bezirksstellenleiter Günter Kugler, LA BM Stefan Weirather, RK-Projekt­betreuerin Sabine Kugler, RK-Geschäftsführer Thomas Köll, Kirsten Mayr/ Integrationsbüro und GR Gitti Flür (v. l.).

© PloderThomas Schultes und Vorstand Martin Haßlwanter (Sparkasse Imst), RK-Bezirksstellenleiter Günter Kugler, LA BM Stefan Weirather, RK-Projekt­betreuerin Sabine Kugler, RK-Geschäftsführer Thomas Köll, Kirsten Mayr/ Integrationsbüro und GR Gitti Flür (v. l.).



Von Thomas Ploder

Imst – Die Stadt Imst erklärt­e das Thema Migration zum Jahresschwerpunkt 2019. Das Zentralelement, die Ausstellung „Zimmer mit Arbeit“, die im Ballhaus von 27. April bis 25. Oktober gezeigt wird, unterstreicht ein vielseitiges Rahmenprogramm. Am Beginn steht die Ausstellung „Migration(s)hintergrund – Zusammenleben: Vordergrund“.

Diese wird in Kooperatio­n mit der Bezirksstelle des Roten Kreuzes (RK) und der Sparkasse Imst nach der Vernissage am 8. Mai um 19 Uhr bis 15. Mai im FMZ zu den Geschäftszeiten bei freiem Eintritt gezeigt.

„Die Vernissage wurde bewusst auf den Weltrotkreuztag, den Gedenk- und Geburtstag von Henry Dunant, gelegt“, betont RK-Bezirksgeschäftsführer Thomas Köll mit Bezug auf das internationale Engagement seiner Organisation bei der Hilfe für Flüchtlinge.

Nach einer Erstpräsentation am Tag der Flucht in Innsbruck wurden 29 Biografien von Menschen mit Migrationshintergrund für eine öffentliche Präsentation ausgewählt. Die Gründe für die Verlagerung des Lebensmittelpunktes sind vielfältig, liegen teilweise Generationen zurück oder resultieren aus aktuellen Entwicklungen.

Die Projektbetreuerin des Roten Kreuzes Imst, Sabine Kugler, und die Leiterin des Integrationsbüros der Stadt Imst, Kirsten Mayr, waren an der Realisierung der Wander­ausstellung maßgeblich beteiligt. Darum werden die Exponate zunächst in Imst erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, um anschließend ihren Weg durch ganz Tirol anzutreten.