Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.04.2019


Bezirk Kufstein

Fotografie als Leidenschaft: Auf der „Jagd“ nach wilden Tieren

Vor seiner Linse bevorzugt der 26-jährige Hobbyfotograf Florian Lottersberger besonders heimische Wildtiere.

© HaunVor seiner Linse bevorzugt der 26-jährige Hobbyfotograf Florian Lottersberger besonders heimische Wildtiere.



Vom Murmeltier bis zu Greifvögeln — Florian Lottersbergers Bilder umfassen ein breites Spektrum an Wildtieren. Seit mehr als drei Jahren widmet sich der 26-jährige Kundler intensiv seiner Leidenschaft für die Fotografie im Freien.

Anfänglich zeigte er seine Bilder nur Freunden und veröffentlichte sie in den sozialen Medien. Viele Naturliebhaber und Hobbyfotografen wurden auf den jungen Künstler mit dem Auge fürs Detail aufmerksam. Aufgrund des großen Zuspruchs beschloss er schließlich, eine eigene Facebook-Seite und Webseite (www.lottersbergerphotography.jimdo.com) anzulegen, um seine Fotos einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Im Oktober 2017 präsentierte er seine Bilder erstmals im Rahmen einer Vernissage im Foyer des Kundler Gemeindesaals. Am Osterwochenende stellte er einige Werke — darunter auch Postkarten und Kalender — erneut zur Schau.

„80 Prozent der Fotos habe ich in Tirol gemacht und den Rest in den Hohen Tauern und Bayern", verrät der Künstler. Neben eindrucksvollen Bildern diverser Greif- und einheimischer Kleinvögel präsentierte Lottersberger auch atemberaubende Aufnahmen von Steinböcken, Murmeltieren und Eichhörnchen. „Wöchentlich investiere ich ungefähr zehn Stunden in mein Hobby", so der Kundler.

Es sei alles andere als einfach, ein Wildtier im Wald auf einem Bild einzufangen. Neben der professionellen Ausrüstung brauche man viel Geduld und müsse oft Stunden warten, bis sich die passende Gelegenheit zum Abdrücken ergibt. Und selbst bei viel Schnee muss man aktiv sein, denn zu jeder Jahreszeit haben andere Tiere Saison. (fh)