Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 11.05.2019


Bezirk Reutte

ARBÖ tilgt „weißen Fleck“ auf Tirolkarte

Die ARBÖ-Familie ist im Außerfern angekommen (v. l.): Pascal Prantl (Leiter Imst), Präsident Eduard Fleischhacker, Betriebsleiter Tirol Mathias Marg­reiter und Prüfzentrumsleiter Lechaschau Thomas Metzner.

© Mittermayr HelmutDie ARBÖ-Familie ist im Außerfern angekommen (v. l.): Pascal Prantl (Leiter Imst), Präsident Eduard Fleischhacker, Betriebsleiter Tirol Mathias Marg­reiter und Prüfzentrumsleiter Lechaschau Thomas Metzner.



Nun ist auch das Außerfern für den Verkehrsclub ARBÖ keine Terra incognita mehr. Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, eine Vorfeldorganisation der SPÖ, eröffnete gestern ein Prüfzentrum in Lechaschau. „Damit ist der letzte weiße Fleck im Land getilgt", freute sich Tirols ARBÖ-Präsident Eduard Fleischhacker. Der Verkehrsclub hat einen Teil der Räumlichkeiten von Auto Strasser in Lechaschau angemietet. Als Stützpunktleiter wird Thomas Metzner vorerst allein tätig sein. Weitere Techniker werden dringend gesucht.

Eine bessere Anbindung des Bezirkes Reutte ins Inntal mit großen Tunneln wird befürwortet, um der steigenden Lkw-Flut zu begegnen. Auch ein Bahntunnel wird gutgeheißen — wie prinzipiell auch die Pläne von Verkehrsminister Hofer zu Tempo 140 auf Österreichs Autobahnen, die gut genug ausgebaut seien. In den Bezirken Imst und Reutte zählt der ARBÖ 5000 Mitglieder, in Tirol 25.000. (hm)




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