Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 01.06.2019


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Maria 2.0: Katholikinnen lehnen sich auf für Gleichberechtigung

Die Protestbewegung Maria 2.0 hat in Deutschland viel Staub aufgewirbelt. Auch in der Tiroler Kirche gibt es Frauen, die sich Reformen und mehr Anerkennung wünschen.

Bischof Hermann Glettler warnt davor, dass „mit zu großem Eifer Erwartungen verstärkt werden, die zeitnah nicht eingelöst werden können“. Denn in der Weltkirche gebe es auch viele kritische Stimmen.

© Getty Images/iStockphotoBischof Hermann Glettler warnt davor, dass „mit zu großem Eifer Erwartungen verstärkt werden, die zeitnah nicht eingelöst werden können“. Denn in der Weltkirche gebe es auch viele kritische Stimmen.



Von Benedikt Mair

Innsbruck – Sie wollen ernst genommen werden, mehr Mitspracherecht, nach Jahrhunderten im Schatten endlich auch vor den Vorhang treten dürfen. Kurzum: Gleichberechtigung. Tausende deutsche Frauen haben in den vergangenen Wochen und Monaten bei der Initiative Maria 2.0 protestiert, weil sie sich mehr Emanzipation wünschen. Nicht bei Gehältern, Karrierechancen oder Renten, sondern in der katholischen Kirche. Auch in Tirol finden die Thesen der Bewegung Anklang.

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