Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 03.06.2019


Innsbruck

Wandern und Gutes tun auf Stechers Spuren

Der Verein Quo Vadis um Obmann Tony Obergantschnig folgt Stechers realen wie spirituellen Spuren — und lädt am Samstag, den 29. Juni, zur bereits siebten großen Pilgerwanderung ein.

Bischof Hermann Glettler (r.) freute sich über die schmucken, handgefertigten Pilgermedaillons, die ihm (v. l.) Obmann Tony Obergantschnig, Elfriede Moser (beide Quo Vadis), Verena Gutleben (Caritas) und Angelika Tanzer-Mandl (Quo Vadis)  überreichten.

© Johannes MährBischof Hermann Glettler (r.) freute sich über die schmucken, handgefertigten Pilgermedaillons, die ihm (v. l.) Obmann Tony Obergantschnig, Elfriede Moser (beide Quo Vadis), Verena Gutleben (Caritas) und Angelika Tanzer-Mandl (Quo Vadis) überreichten.



Innsbruck – Mitten in der Nacht aufzubrechen und vollkommen alleine eine stille und besinnliche Pilgerwanderung von Innsbruck nach Maria Waldrast zu unternehmen: Das war für Bischof Reinhold Stecher ein über viele Jahre gepflegtes, wertvolles Ritual.

Der Verein Quo Vadis um Obmann Tony Obergantschnig folgt Stechers realen wie spirituellen Spuren – und lädt am Samstag, den 29. Juni, zur bereits siebten großen Pilgerwanderung ein.

Die rund 270 Wanderer (limitierte Teilnehmerzahl) treffen sich zeitig um 3.30 Uhr vor der Jesuitenkirche in Innsbruck. Dort werden sie mit Stecher-Zitaten, vorgetragen von Sabine Osterholz, und modernen Weisen, gespielt von Maria Ma am Hackbrett, auf den Weg eingestimmt. Ausgestattet mit dem Pilgersegen von Bischof Hermann Glettler, nehmen sie um 4 Uhr die ca. 22 km lange Strecke in Angriff. Auf der Terrasse des Hotels „dasMei“ in Mutters wartet die erste Labestation, dann geht es – begleitet von der Bergrettung Vorderes Stubai – weiter über Kreith und die Telfer Wiesen bis Mieders. Dort bietet der Obst- und Gartenbauverein im Widumsgarten eine weitere Stärkung. In Maria Waldrast können die Wanderer dann gegen Mittag an der Pilgermesse teilnehmen, zelebriert von Pater Markus Inama SJ, untermalt vom Stubaier Jagdhornklang und Christine Neier an der Orgel. Der Rücktransport via Shuttle zum Bahnhof Matrei am Brenner und von dort per Bahn zurück nach Innsbruck ist organisiert.

Wie immer hat die Wanderung einen karitativen Mehrwert: Das Nenngeld von 35 Euro kommt, ganz im Sinne von Bischof Stecher, zur Gänze den Initiativen „Wasser zum Leben“ und Arche Tirol, den Concordia-Sozialprojekten der Innsbrucker Jesuiten sowie der Afrikahilfe „Deo Gratias“ zugute.

Die Anmeldung zur Pilgerwanderung ist ab dem heutigen Montag in Innsbruck möglich – bei der Hypo Tirol Bank (Meraner Straße 8), dem Alpenverein (Meinhardstraße 7–11), GEA Innsbruck (Anichstraße 22), der Caritas Tirol (Heiliggeiststraße 16) sowie in den Pfarrbüros Allerheiligen und St. Paulus. (md)