Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 04.06.2019


Innsbruck-Land

Hatting feierte den Künstler Walter Nagl

Die Enthüllung einer Skulptur des Künstlers auf einem neu gestalteten Platz beim Schulhof, der ab jetzt „Prof.-Walter-Nagl-Platz“ heißt, war der Höhepunkt der Feier.

Der neu gestaltete Platz beim Hattinger Schulhof heißt ab nun „Prof.-Walter-Nagl-Platz“. Im Bild von links Gerda Nagl, Prof. Walter Nagl, Stefan Nagl und Bürgermeister Dietmar Schöpf.

© Walter NeunerDer neu gestaltete Platz beim Hattinger Schulhof heißt ab nun „Prof.-Walter-Nagl-Platz“. Im Bild von links Gerda Nagl, Prof. Walter Nagl, Stefan Nagl und Bürgermeister Dietmar Schöpf.



Hatting – Das Dorffest „Hatting kimmt zamm!“ bot am Wochenende den idealen Rahmen, um den 80. Geburtstag eines bedeutenden Hattinger Künstlers zu feiern – Prof. Walter Nagl. Der gebürtige Grinzner, der als Maler und Bildhauer über Tirol hinaus anerkannt ist, lebt und arbeitet seit fast sechs Jahrzehnten in Hatting, sein Atelier befindet sich im Kindergartengebäude.

Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien begann Nagl 1963 in Hatting seine Tätigkeit als freischaffender Künstler. Zahlreiche Preise während seiner Studienzeit und schon zu Beginn seiner Künstlerlaufbahn zeugen von seiner Schaffenskraft.

BM Dietmar Schöpf hob in seiner Laudatio hervor, dass Nagl immer einen starken Bezug zu Hatting und seiner unmittelbaren Umgebung gehabt habe. So entstanden im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Werke mit Tiroler Landschaftsmotiven, Ansichten des Dorfes und Porträts von Hattinger Persönlichkeiten. „Seine Bilder leuchten von innen heraus und man spürt die Seele des Menschen Walter Nagl in ihnen“, meinte Stefanie Moser-Maier von der Innsbrucker Galerie Maier.

Die Enthüllung einer Skulptur des Künstlers auf einem neu gestalteten Platz beim Schulhof, der ab jetzt „Prof.-Walter-Nagl-Platz“ heißt, war der Höhepunkt der Feier. „Wir sind froh, einen so renommierten Künstler in Hatting zu haben, der fast die ganze Zeit seiner künstlerische Laufbahn hier verbracht hat“, meint BM Schöpf. „So sollen er und sein Werk auch öffentlich noch mehr Präsenz erhalten.“

Der Bürgermeister und viele Dorfbewohner – und nicht zuletzt Walter Nagl selbst – freuten sich über die gelungene Überraschung. (TT, md)