Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 12.06.2019


Bezirk Imst

Hallenbad bleibt Thema in Imst

Auch wenn es andere Prioritäten der Stadt gibt: Der Sportausschuss war auf Exkursion.

Das Projekt einer Überdachung des Freischwimmbades wertet StR Thomas Schatz als „Impuls“.

© PaschingerDas Projekt einer Überdachung des Freischwimmbades wertet StR Thomas Schatz als „Impuls“.



Von Alexander Paschinger

Imst, Telfs, Reutte – Eines der interessantesten Projekte des Techniktages der HTL Imst war das Modell einer Überdachung für das Imster Freischwimmbad. Damit, so HTL-Bautechnik-Vorstand Walter Vögele, könnte die Badesaison in Imst bereits im März beginnen und bis in den Oktober hinein dauern.

„Wir sind dankbar für jeden Impuls“, meint dazu der Imster Sportreferent, StR Thomas Schatz. Auch wenn es derzeit eine andere Prioritätenliste in der Stadtgemeinde gibt – „es ist der Wunsch da, dass wir die Idee eines Hallenbades nicht einschlafen lassen sollen“, so der Stadtrat.

Und so verwundert es auch nicht, wenn Schatz von Exkursionen zu den Schwimmbädern in Telfs und Reutte berichtet. „Wir sind weit davon entfernt, mit den Baggern aufzufahren – aber wir wollen auf dem neuesten Stand sein“, erklärt Schatz. Es gehe darum, Argumente und Möglichkeiten für die Machbarkeit auszuloten.

In Telfs wurde das Bad ja erst neu gebaut, in Reutte hat die Alpentherme sogar schwarze Zahlen zu verzeichnen – „dank des Restaurant- und Wellnessbetriebes“, fasst Schatz zusammen. Im Gepäck hatten die Imster einen Fragenkatalog, um alle möglichen Aspekte abzufragen. Zur Beantwortung standen der Reuttener Bürgermeister Alois Oberer und sein Telfer Amtskollege Christian Härting sowie die Geschäftsführer der Bäder zur Verfügung.

Derzeit würde ein reiner Schwimmbadbetrieb „jeden Imster etwas kosten – auch ohne dass er jemals das Hallenbad besuchen würde“, bilanziert Schatz. Überschlagsmäßig kam die Delegation auf eine jährliche Pro-Kopf-Belastung von etwa 100 Euro.




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