Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 01.07.2019


Bezirk Kufstein

Wörgls Feuerwehrhaus gesegnet

Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner überreichte offiziell den Schlüssel an Wörgls Feuerwehr-Kommandant Armin Ungericht (rechts) und Bergrettungs-Ortsstellenleiter Dietmar Aichhorn.

© SpielbichlerWörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner überreichte offiziell den Schlüssel an Wörgls Feuerwehr-Kommandant Armin Ungericht (rechts) und Bergrettungs-Ortsstellenleiter Dietmar Aichhorn.



Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Hitze bildeten am vergangenen Samstag den Rahmen für die Segnung des neuen Wörgler Feuerwehrhauses, in dem auch der Stützpunkt der Bergrettung Wörgl-Niederau sowie ein Katastrophenschutzlager untergebracht sind.

Mit dem sechs Millionen Euro teuren Neubau verfügt die FF Wörgl als eine der einsatzstärksten Feuerwehren im Bezirk Kufstein nun auch über eines der größten Feuerwehrhäuser. Nicht nur der Festakt verlangte den Feuerwehrleuten Hitzeresistenz ab: Angeführt von der Stadtmusikkapelle Wörgl marschierten die Wörgler Traditionsvereine sowie Abordnungen von 24 Feuerwehren vor der neuen Einsatzzentrale auf.

„Nach einjähriger Bauzeit zogen wir im Frühjahr 2019 ein und mittlerweile ist das Haus schon einsatzerprobt", stellte Ungericht fest und dankte Stadt und Land, das den Bau mit einer Million Euro in drei Jahresraten unterstützt. Projektleiter Gemeinderat Andreas Schmidt erinnerte an die lange Vorgeschichte mit mehreren Anläufen zum Neubau in den vergangenen 20 Jahren. Nach eineinhalb Jahren intensiver Planungsphase starteten im März 2018 die Bauarbeiten, die unfallfrei abgewickelt werden konnten und „weit unter den kalkulierten Baukosten liegen", so Schmidt.

„Viele Leute haben hier Hirnschmalz und Muskelkraft eingesetzt", schloss Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner auch die ehrenamtliche Mithilfe der Feuerwehrmänner in ihre Dankesworte mit ein. (vsg)