Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 05.07.2019


Bezirk Kitzbühel

Neue Pflegeschule in St. Johann feiert Firstgleiche

Firstfeier beim MediCubus am BKH St. Johann mit der neuen Gesundheits- und Pflegeschule.

© RitschFirstfeier beim MediCubus am BKH St. Johann mit der neuen Gesundheits- und Pflegeschule.



Mit der traditionellen Firstfeier wurde am Mittwoch eine große Etappe zur Fertigstellung des neuen MediCubus, des Ausbildungs- und Schulungszentrums am Bezirkskrankenhaus (BKH) St. Johann, gefeiert. Im MediCubus wird auch die neue Gesundheits- und Pflegeschule Kufstein — St. Johann (Standort St. Johann) untergebracht sein.

Nach sieben Monaten Bauzeit war es nun so weit: Bei der traditionellen Fristfeier wurde die Fertigstellung des Rohbaues gefeiert. Im neuen „MediCubus", dem markanten Würfel zwischen BKH, Bahnhof und Brauweg, findet nicht nur die lang ersehnte Gesundheits- und Krankenpflegeschule Platz, sondern werden auch drei weitere Ausbildungseinrichtungen untergebracht sein. Etwa das gemeinsam mit dem Roten Kreuz betriebene Simulationszentrum zur medizinischen Ausbildung (mit Schwerpunkt Notfallmedizin), weiters ein allgemeines medizinisch-pflegerisches Fortbildungszentrum für Schulungen aller Berufsgruppen des BKH und das IT-Schulungszentrum für das gesamte Krankenhaus.

Für das BKH beginnt damit eine neue Zeitrechnung in Sachen Aus- und Weiterbildung, die sich ab Herbst auf modernste technische Einrichtungen stützen kann. BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer freute sich über den guten Baufortschritt und die unfallfreien Arbeiten und dankte allen Beteiligten.

Die erste Klasse mit 36 Schülern in der Pflegeausbildung wird noch heuer in das neue Gebäude einziehen. Verwirklicht wird mit dem Bau die Planung der Innsbrucker Architekten-Arbeitsgemeinschaft Sabine Penz und Kurt Rumplmayr, deren Entwurf als Siegerprojekt aus einem Architektenwettbewerb hervorging.

Der MediCubus ist viergeschoßig ausgeführt. Im Untergeschoß befindet sich der Eingang mit Garderoben, Seminarräumen, Medical School, IT-Schulungsraum und Simulationszentrum, der im hinteren Bereich in den Hang gebaut wird. Die Aula befindet sich im Erdgeschoß und ist als „halböffentlicher Raum" rundum verglast — dieser Raum öffnet sich zum Ortszentrum und zum Grünbereich. (TT)




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