Letztes Update am Sa, 20.07.2019 12:43

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gesellschaft

Behörden dementieren Gerüchte: Pariser Wasser nicht radioaktiv verseucht

In sozialen Netzwerken war von einer Belastung des Pariser Trinkwassers durch raktioaktives Tritium die Rede. Die Behörden dementieren.

Der Eiffelturm in Paris.

© Getty Images/Moment RFDer Eiffelturm in Paris.



Paris — Die Behörden in Paris sind Gerüchten in Sozialen Netzwerken entgegengetreten, wonach das Trinkwasser in der französischen Hauptstadt mit radioaktivem Tritium belastet sei. Die Messwerte hätten keine Risiken für die Gesundheit ergeben, das Leitungswasser könne ohne Einschränkungen getrunken werden, erklärte die Pariser Präfektur am Freitagabend über den Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die Pariser Wasserwerke dementierten die Gerüchte ebenfalls. Das Trinken des Leitungswassers in der Hauptstadt stelle kein Gesundheitsrisiko dar, hieß es bei Twitter. Tritium sei nur in „unendlich kleinen Dosen" vorhanden und stelle weder kurz- noch langfristig ein Gesundheitsrisiko dar.

Zuvor hatten mehrere Beiträge in den Sozialen Netzwerken vor Belastungen des Leitungswassers mit dem radioaktiven Wasserstoff-Isotop Tritium gewarnt und vom Trinken abgeraten. Eine westfranzösische Organisation hatte am Mittwoch vor einer radioaktiven „Kontaminierung" des Pariser Trinkwassers gewarnt, zugleich aber darauf hingewiesen, dass die Werte die gesetzlichen Obergrenzen nicht überschritten. (APA/AFP)