Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 23.07.2019


Bezirk Schwaz

30 Magier trafen in Tux aufeinander

Günther und Barabara Stock (v. r.) freuten sich, beim Magierkongress in Hintertux auch Christoph Borer, Axel Hecklau, Jörg Alexander sowie Roberto Giobbi (v. l.) begrüßen zu können.

© Hotel BerglandGünther und Barabara Stock (v. r.) freuten sich, beim Magierkongress in Hintertux auch Christoph Borer, Axel Hecklau, Jörg Alexander sowie Roberto Giobbi (v. l.) begrüßen zu können.



Noch im einen Moment hält er den Geldschein in der Hand und im nächsten zaubert er ihn ganz woanders hervor. Zauberer und ihre Tricks sind ein Mysterium. Eines, das viele fasziniert. Und eines, das heuer gleich 30 Teilnehmer zum Magierkongress nach Tux lockte.

Von Mentalmagie wie Gedankenlesen, Zauberei mit Ringen, Seilen oder der beliebten Kartenkunst — wenn so viele Magier aufeinandertreffen, bleibt kein Trick unversucht. Eine Woche lang gastierten internationale Magier und Profireferenten im Hotel Bergland in Hintertux. Dort fanden verschiedene Seminare, Trainings und Shows statt. „Natürlich haben sich die Teilnehmer auch untereinander ausgetauscht", erzählt Gastgeber Günther Stock. Für ihn ist der Kongress alljährlich ein besonderes Erlebnis. „Meine Frau und ich zaubern selber gerne", verrät er im TT-Gespräch.

Bereits zum siebten Mal fand der Magierkongress nun schon in Tux statt. Der Großteil der Teilnehmer kam aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Vom hauptberuflichen Profi bis zum Hobby-Zauberer war alles dabei. Ein Höhepunkt der magischen Woche war die Zaubergala am Wochenende. Dabei begeisterten der amtierende Vizeweltmeister Axel Hecklau, Christoph Borer und „Kartenpapst" Roberto Giobbi mit ihren Künsten das Publikum. „Normalerweise ist diese Gala öffentlich für alle Interessierten zugänglich. Wegen des großen Teilnehmeransturms und der dazugehörigen Entourage der Magier, mussten wir heuer eine geschlossene Gesellschaft machen. Aber der Termin für nächstes Jahr steht schon wieder fest. Und bis dahin haben wir dann auch einen eigenen Salon für die Shows", sagt Stock. Da könne man dann auch die Gala als Nicht-Magier besuchen und sich verzaubern lassen. (emf)