Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 24.07.2019


Bezirk Landeck

Grünes Licht für neues Masterstudium an der UMIT

Antrag für das Masterstudium „Nachhaltige Regional- und Destinations- entwicklung“ wurde angenommen. Landeck nur mehr Nebenschauplatz.

Das neue Masterstudium findet nur noch zu einem geringen Teil in Land­eck statt. Studienorte sind Hall und Innsbruck.

© WenzelDas neue Masterstudium findet nur noch zu einem geringen Teil in Land­eck statt. Studienorte sind Hall und Innsbruck.



Von Matthias Reichle

Landeck, Innsbruck, Hall – Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) hat dem Masterstudium „Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung“ grünes Licht gegeben. In seiner 55. Sitzung gab das für die Zulassungen verantwortliche Board dem Antrag der UMIT statt. Das viersemestrige Programm ist ein Joint-Degree-Programm mit der Universität Innsbruck. Offiziell braucht es nun auch die Zustimmung durch das Bildungsministerium.

Von einem Formalakt spricht man an der UMIT. „Das hat es noch nie gegeben, dass eine vom Board der AQ Austria gefällte Entscheidung nicht vom Minister unterschrieben wurde“, betont UMIT-Sprecher Hannes Schwaighofer. „Das Studium startet im Herbst“, betont er. Inzwischen sind auch bereits Anmeldungen möglich.

Die neue Studienrichtung ist die Fortsetzung für das 2014 in Landeck von Universität Innsbruck und UMIT gestartete Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“.

Wie von der Tiroler Tageszeitung berichtet, ist die anfangs als Landecker Masterstudium gehandelte Spezialisierung nun nur noch zum Teil in der Region beheimatet. Studienorte sind Hall und Innsbruck – es finden nur noch „einzelne Lehrveranstaltungen in Landeck“ statt, wie auch die AQ Austria betont.

Die Nachfrage nach dem Masterstudium sei durchaus gegeben. Das zeigten auch die Infoveranstaltungen, so Schwaighofer. Insgesamt wurde in der 55. Boardsitzung über 23 Studienprogramme entschieden – fünf für die UMIT. Neu akkreditiert wurden die Masterstudien „Pflege- und Gesundheitspädagogik“, „Public Health“ und „Pflege- und Gesundheitspädagogik“, abgeändert wurde das Masterstudium „Pflegewissenschaft“.