Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 19.08.2019


Osttirol

“Spielfeld Kultur“: Eine Bühne für die jüngsten Kreativtalente

Auf der Tamerburg fand heuer wieder das Projekt „Spielfeld Kultur“ statt. Die Musikklasse komponierte ein eigenes Lied.

Die Klasse Architektur hat eine Bühne für die Theatergruppe gefertigt.

© Daniela AguDie Klasse Architektur hat eine Bühne für die Theatergruppe gefertigt.



Von Daniela Agu

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Lienz – Der Kreativcampus „Spielfeld Kultur“ auf der Tamerburg hat sich heuer erstmals über zwei Wochen erstreckt. Die Kinder schnupperten in Bereiche wie Architektur, Theater und Film.

 Die „Spielfeld Kultur“-Initiatorin Claudia Moser zeigte sich begeistert von den Abschlussaufführungen.
Die „Spielfeld Kultur“-Initiatorin Claudia Moser zeigte sich begeistert von den Abschlussaufführungen.
- Daniela Agu

Antonia Kofler und Matteo Berg absolvierten die Klasse Musik. Antonia schilderte den Verlauf des Kurses: „Unter der Leitung von Mathias Bucher haben wir unseren eigenen Song komponiert.“ Zuerst habe man einen Rhythmus gefunden, als Thema für den Text haben sich die Kinder für die Rettung der Welt entschieden. Der Titel heißt „save the world“. Szenen wie Krieg und Umweltverschmutzung haben die Kinder berührt. Das Lied ermutige, dem entgegenzuwirken. Die jungen Leute sind überzeugt, dass das zu schaffen wäre, wenn nur jeder will. „Wer das Lied hört, kann sich hineinversetzen“, ist Antonia sicher. „Die Melodie entstand auf dem Keyboard. Die galaktische Elektronenmusik versetzt den Zuhörer ins Weltall.“ Zur Schlussveranstaltung lief das Lied in Dauerschleife als Hintergrundmusik.

Auf der selbstgebauten Bühne von der „Gruppe Architektur“ wurde dann das Theaterstück von den jungen Schauspielern der Theatergruppe aufgeführt. Die Schlussveranstaltung machte alle Jungakteure, die an den Kursen teilgenommen hatten, sichtlich stolz. Wolfgang Retter steuerte Fotos für eine Diashow bei, die sämtliche Aktivitäten der beiden Campuswochen dokumentierten.

Glücklich äußerte sich die Leiterin Claudia Moser zum Verlauf des diesjährigen Kreativcampus: „Toll, intensiv und dicht.“