Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 05.09.2019


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Akute Sanitäternot leert die Kufsteiner Rettungswägen

Ein akuter Mangel an Zivildienern und Ehrenamtlichen bringt das Rote Kreuz und den Samariterbund im Bezirk Kufstein in Personalnot und kostet sie eine Stange Geld.

Der Sommer war aus Sicht der Rettungsorganisationen schwierig: Es fehlten die Zivildiener.

© APA/HANS KLAUS TECHTDer Sommer war aus Sicht der Rettungsorganisationen schwierig: Es fehlten die Zivildiener.



Von Wolfgang Otter

Kufstein – Der Sommer wird für die Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Kufstein teuer. Drei zusätzlich angestellte Rettungssanitärer waren notwendig, um ein großes Personalloch während der heißen Jahreszeit zu stopfen. Das Geld dafür muss aus der Vereinskasse genommen werden. Wie hoch die unerwarteten zusätzlichen Kosten ausfallen, könne erst mit Jahresende gesagt werden, wie Bezirksgeschäftsführer Stephan Vitéz auf Anfrage der TT erklärt. Vom Land gibt es kein Extra-Geld, dessen Leistungen sind durch Ausschreibungen und Vergabe des Rettungsdienstes genau fixiert. So muss auch auf Spendengelder zurückgegriffen werden.

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