Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 07.09.2019


Innsbruck-Land

Die Volksschule Seefeld ist fit für die Zukunft

Seit 1969 befindet sich die Volksschule am Standort im Osten von Seefeld, das Gebäude war zuletzt deutlich in die Jahre gekommen.

Bei der Eröffnung der Volksschule und Musikschule Seefeld herrschte ausgelassene Stimmung, die Schüler gestalteten die Festmesse bunt und lautstark mit.

© DomanigBei der Eröffnung der Volksschule und Musikschule Seefeld herrschte ausgelassene Stimmung, die Schüler gestalteten die Festmesse bunt und lautstark mit.



Von Michael Domanig

Seefeld – „Gefällt euch die neue Schule?“ Auf diese Frage, die er gestern bei der feierlichen Eröffnung der generalsanierten Volksschule und der neuen Musikschule stellte, erntete der Seefelder Bürgermeister Werner Frießer als Antwort ein ohrenbetäubendes „Ja!“ aus Dutzenden Schülerkehlen.

Seit 1969 befindet sich die Volksschule am Standort im Osten von Seefeld, das Gebäude war zuletzt deutlich in die Jahre gekommen. Da eine Containerlösung schwierig gewesen wäre, erfolgten die Bau- und Sanierungsmaßnahmen auf drei Jahre verteilt in den Sommerferien: Zunächst wurde für die Musikschule, die früher im Volksschulkeller untergebracht war, ein Neubau geschaffen. Im zweiten Bauabschnitt entstand ein neuer Eingangsbereich für die Volksschule samt Zentralgarderobe, zudem wurden Fassade, Fenster und Dach saniert. Im heurigen Sommer wurden dann die Innenräume und Toiletten neu gestaltet und die Klassen mit topmodernen interaktiven Displays anstelle der Kreidetafeln ausgestattet. Die Renovierung habe auch die Schaffung neuer Räume für individuelles Lernen oder Arbeiten in Kleingruppen ermöglicht, freut sich Direktorin Katharina Leitner – sogar die mit Teppichboden versehenen Gänge stehen als Lernräume für die 134 Schüler/-innen (betreut von 15 Stammlehrkräften) parat.

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- Domanig

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug 4,6 Mio. Euro, davon 1,1 Mio. Euro für die Musikschule. Aus den Fördertöpfen von LR Johannes Tratter fließen 1,8 Mio. Euro.

Die Eröffnungsfeier begann gestern mit einem Festgottesdienst im Turnsaal, den die Schüler eindrucksvoll mit Gesang und Schauspieleinlagen (bei der Lesung) gestalteten – wobei die Rolle Gottes ein Mädchen übernahm. Danach segneten Pfarrer Mateusz Kierzkowski und Egon Pfeifer die neu gestalteten Räume.

Alexander Jenewein und Mate Lakatos  können mit den modernen digitalen Tafeln bereits bestens umgehen.
Alexander Jenewein und Mate Lakatos können mit den modernen digitalen Tafeln bereits bestens umgehen.
- Domanig