Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 28.09.2019


Bezirk Schwaz

Viele Bauprojekte beim Roten Kreuz in Schwaz

Der sanierte Aufenthaltsraum beim RK Schwaz mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und hinten abgetrennt Fernseh- und Ruheraum.

© Rotes Kreuz SchwazDer sanierte Aufenthaltsraum beim RK Schwaz mit Küchenzeile, Sitzgelegenheit und hinten abgetrennt Fernseh- und Ruheraum.



Der Parteienverkehr der RK-Bezirksstelle Schwaz wird ab nächster Woche ausgelagert. Denn beim 1992 errichteten Gebäude des Roten Kreuzes in der Münchner Straße in Schwaz gehen die Sanierungsarbeiten weiter. Es wird ein barrierefreier Zugang für Verwaltungs- und Schulungsräume geschaffen und das Dach saniert.

In Betrieb nach der ersten Sanierungsphase 2018 sind Aufenthaltsraum, Schlafräumlichkeiten inklusive Bäder und WC-Anlagen. „Ab Oktober wird das Dach saniert. Südseitig wird ein Zubau mit Aufzug errichtet. Zudem werden die Räumlichkeiten der Verwaltung saniert", erklärt Markus Kainzner, Geschäftsführer des SMC (Social Management Center). Das SMC ist verantwortlich für die Liegenschaftsverwaltung.

Aufgrund der massiven Umbauarbeiten wird die Verwaltung nächste Woche in die Büroräumlichkeiten des SMC in die Brandlstraße 19/2 verlegt. Die Telefonnummer ändert sich nicht. Der Rettungs- und Krankentransportdienst wird weiterhin in der Dienststelle in der Münchner Straße abgewickelt. Die Umbauarbeiten sollen laut Plan bis Sommer 2020 andauern. Umbauten stehen am Achensee an, ein Neubau der Ortsstelle in Kaltenbach. In Mayrhofen sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen.

Kürzlich fand die Bezirksversammlung des Roten Kreuzes statt. Geschäftsführerin Astrid Stecher: „Uns werden weniger Zivildiener zugeteilt, dies muss oftmals durch hauptamtliches Personal ausgeglichen werden. Fast ein Drittel der Stunden im Rettungsdienst wurden ehrenamtlich besetzt." Auch der Bezirksausschuss arbeitet freiwillig und unentgeltlich. Fast 100.000 Stunden waren die Ehrenamtlichen aktiv. Die Schulung der Mitarbeiter nimmt laut Bezirksstellenleiter Hans-Peter Thaler immer mehr Zeit in Anspruch: „Mindestens 15 Stunden im Jahr sind Pflicht, das Angebot an Schulungen übersteigt dies bei Weitem."

So wurden rund 15.384 Stunden in 218 Fortbildungen aufgewendet. Der Großteil der Stunden, nämlich 72.500, entfalle jedoch auf den Rettungsdienst. Die Tafeln schlagen mit 4156 Stunden zu Buche. (TT)




Kommentieren


Schlagworte