Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 01.10.2019


Bezirk Kufstein

Söll rüstet sich für Kampf der besten Feuerwehrler

Sylvia Sulzenbacher und Fabian Koller enthüllen auf der Hohen Salve das Logo für den Wettbewerb.

© GmediaSylvia Sulzenbacher und Fabian Koller enthüllen auf der Hohen Salve das Logo für den Wettbewerb.



Mit der Logopräsentation am Gipfel der Hohen Salve erfolgte kürzlich der offizielle Startschuss für den 58. Landesfeuerwehrleistungsbewerb, der am 5. und 6. Juni 2020 in Söll stattfindet. Über 3000 Teilnehmer und rund 2000 Zuseher werden Söll an diesen beiden Tagen in den Feuerwehrhotspot Tirols verwandeln. „Der Höhepunkt der 124-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Söll", wie Feuerwehrkommandant Anton Zott betont.

Die Enthüllung des Logos, das auf einer Holztafel verewigt wurde, erfolgte durch Sylvia Sulzenbacher und Fabian Koller, aus deren Feder es stammt. „Die Grundidee war, das klassische Zeichen der Feuerwehr modern zu interpretieren, kombiniert mit einem strukturierten, schnörkellosen, geradlinigen Schriftzug", erklärte Sulzenbacher.

Über 3000 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner werden in Neunergruppen am 5. und 6. Juni 2020 gegeneinander antreten. Dabei geht es um das Legen der Saugleitungen, das In-Stellung-Bringen der Pumpen bis hin zum Löschangriff. Dazu wird ein Staffellauf über 50 Meter ausgetragen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet am 6. Juni ab 15 Uhr der Fire-Cup, bei dem die 24 besten Mannschaften im ­K.-o.-Bewerb gegeneinander antreten. Als Highlight fährt das beste Team nach Slowenien zur Olympiade. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt zudem der Leistungsbewerb für das bronzene und silberne Leistungsabzeichen.

Der Bewerb selbst ist wichtig für die Helfer, wie Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl betonte. „Das Event unterstützt die Kameradschaft, fördert die Teamarbeit und gleichzeitig versuchen wir, mit dem Bewerb neue Mitglieder zu gewinnen. Man spürt bereits jetzt, dass die Freiwillige Feuerwehr Söll mit ganzem Herzen dahintersteht." Eine Aussage, die Landesbewerbsleiter Jörg Degenhart voll unterstrich. „Es braucht Mut, diese zwei Tage auszurichten. Aber es zeigt sich bereits jetzt die hohe Professionalität, die dahintersteckt." (TT)

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