Letztes Update am Sa, 05.10.2019 11:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Probealarm am 5. Oktober

Gut zu wissen: Das bedeuten die unterschiedlichen Sirenensignale

Mit dem Zivilschutz-Probealarm wird die Funktionsfähigkeit der Sirenen österreichweit geprüft. Was die einzelnen Signale bedeuten, lesen Sie hier.

(Symbolfoto)

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Innsbruck — Am 5. Oktober wurde in ganz Österreich wieder ein Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12 und 12.45 Uhr wurde die Funktionsfähigkeit aller Sirenen überprüft — das betraf in Tirol immerhin 936, bundesweit mehr als 8000. Parallel zum Probealarm führen Tiwag und der Verbund bei ihren Speicherkraftwerken den jährlichen Flutwellen-Probealarm durch. Probeweise ertönen die vier Signale „Sirenenprobe", „Warnung", „Alarm" und „Entwarnung".

- zivilschutzverband.at

Hier eine Übersicht:

- Ein dreiminütiger Dauerton bedeutet Warnung und herannahende Gefahr. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgerufen, sich über ORF-Radio und Fernsehen bzw. Internet über die aktuelle Lage zu informieren.

- Bei einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton droht unmittelbar Gefahr. Dann gilt es, schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufzusuchen und über die Medien oder Lautsprecher durchgegebene Verhaltensmaßnahmen zu befolgen.

- Ein einminütiger gleichbleibender Ton bedeutet Entwarnung.

- Eine normale Sirenenprobe äußert sich durch einen 15 Sekunden langen Dauerton (in Tirol jeden Samstag um ca.12 Uhr)

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- Ein Feuerwehralarm äußert sich durch 3 x 15 Sekunden Dauerton mit 2 x 7 Sekunden Unterbrechung. Der Alarm kann bei Bedarf wiederholt werden.

Wer löst den Zivilschutz-Alarm im Ernstfall aus?

Ausgelöst wird der Zivilschutz-Alarm auf Anforderung einer Katastrophenschutzbehörde — sprich der Gemeinde, der Bezirkshauptmannschaft oder dem Land Tirol — durch die Landeswarnzentrale im Innsbrucker Landhaus. Im heurigen Jahr wurde bislang einmal das Signal „Warnung" ausgelöst — und zwar von der Stadtgemeinde Schwaz bei der Hochwassersituation im Juni. Sollte eine bundesweite Alarmierung etwa wegen radioaktiver Bedrohung notwendig sein, wird dies durch die Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres sichergestellt. (TT.com)