Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 05.10.2019


Bezirk Imst

Hahntennjoch: DAV-Sektion macht Nägel mit Köpfen für „Anhalter“

Die Schutzhütte im Bereich des Hahntennjochs wird saniert und zum Teil neu gebaut. Die Sektion Oberer Neckar zeigt sich zuversichtlich.

Christof Birkel, Stefanie Arnold, Rudolf Mager und Jürgen Ewerz (v. l.) zeigen stolz die Pläne der Anhalter Hütte.

© PaschingerChristof Birkel, Stefanie Arnold, Rudolf Mager und Jürgen Ewerz (v. l.) zeigen stolz die Pläne der Anhalter Hütte.



Imst – Die Sanierung und der teilweise Neubau der Anhalter Hütte im Bereich des Hahntennjoch ist ein aufwändiges Projekt: Der denkmalgeschützte Bau von 1902 soll bestehen bleiben, der Zubau aus den 70er-Jahren abgerissen und neu errichtet werden. Eigentlich wollte man heuer bereits den Großteil der Arbeiten abgeschlossen haben und nächstes Jahr eröffnen. Aber – wie berichtet – die Kostenentwicklung hatte die DAV-Sektion Oberer Neckar zwischenzeitlich überfordert, weshalb alles um ein Jahr verschoben wurde. Doch nun zeigt sich die Spitze der Sektion rund um die Imster Partnerstadt Rottweil optimistisch, das Vorhaben ab 2020 durchziehen und die Schutzhütte dann im Laufe des Jahres 2021 wieder in Betrieb nehmen zu können.

Am Donnerstag gab es jedenfalls in Imst eine Besprechung des 1. Vorsitzenden Rudolf Mager und der 2. Vorsitzenden Stefanie Arnold mit dem Sektionsarchitekten Christof Birkel und dem Imster Bauleiter vor Ort, Jürgen Ewerz. Dabei wurden mit den Firmen Details, Alternativen und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

„Ursprünglich hatten wir die Hubschrauberflüge bei den Angeboten der Firmen dabei“, schildert Mager. Dadurch waren die Transportkosten der DAV-Sektion über den Kopf gewachsen. Das wurde inzwischen nachjustiert und die Planungen wurden vereinfacht. Ziel ist es, zehn Prozent unter dem nun fixierten Kostendeckel von 3,3 Millionen Euro zu bleiben. „Mit dem heutigen Gespräch sehen wir uns auf einem guten Weg“, fasste Mager am Donnerstag zusammen.

Mitte Oktober findet eine Versammlung der 5000 Mitglieder der DAV-Sektion statt. Darin möchte sich der Sektionsvorstand die Vollmacht für Vertragsabschlüsse geben lassen. Als Nächstes sollte dann im Dezember der Präsidiumsbeschluss des DAV-Hauptverbandes in München folgen. Seitens der Stadt Imst habe man der Sektion Grund zur Verfügung gestellt, eine finanzielle Unterstützung sei aber nicht vorgesehen, so BM Stefan Weirather. (pascal)

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