Letztes Update am Fr, 11.10.2019 12:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Zwei gerissene Schafe in Osttirol: DNA-Analyse soll Klarheit bringen

Vorerst konnte das Land keinen konkreten Verdacht nennen, ein großer Beutegreifer wird allerdings nicht ausgeschlossen. Bis auf Weiteres sollen Tiere in der Nacht in den Stall.

(Symbolbild)

© pixabay(Symbolbild)



Matrei in Osttirol – In Matrei in Osttirol sind in der Nacht auf Donnerstag sowie von Donnerstag auf Freitag auf einem Bergbauernbetrieb ein totes Lamm und ein totes Schaf aufgefunden worden. Ein weiteres Lamm und ein Schaf sind verletzt. Welches Tier für den Angriff verantwortlich war, soll nun eine DNA-Analyse klären, teilte das Land am Freitag mit.

„Eine konkrete Eingrenzung der möglichen Verursacher aufgrund der Rissbilder ist derzeit nicht möglich“ sagte Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Allerdings könne ein solcher großer Beutegreifer - wie ein Wolf oder ein Bär - nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter.

Tiere nachts in den Stall bringen

Bereits am vergangenen Freitag wurde in Außervillgraten (Bezirk Lienz) ein einzelnes totes Schaf auf einer Weide gefunden. Die Schaf- und Ziegenhalter im Iseltal sowie in den Seitentälern sollten ihre „Tiere bis auf Weiteres in der Nacht von der Heimweide in den Stall“ bringen, meinte Josef Gitterle von der Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen, Jagd und Fischerei. Risse oder Beobachtungen sollten bei der Bezirkshauptmannschaft Lienz gemeldet werden.

Gerissene Schafe, unter anderem im Sellraintal, sorgen schon seit einigen Monaten in Tirol für Aufregung. DNA-Analysen hatten gezeigt, dass sowohl ein Wolf als auch ein Bär dafür verantwortlich waren. (APA/TT.com)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.