Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 20.10.2019


Exklusiv

Kritisches Kunstprojekt: Experiment Empathie gestartet

Einer der größten Escape Rooms Europas ist ein kritisches Kunstprojekt, eine Intervention, vor allem aber der Versuch, die Welt ein bisschen einfühlsamer zu machen.

Besucher lösen Rätsel, um weiterzukommen.

© © eSeL.at ? Lorenz SeidlerBesucher lösen Rätsel, um weiterzukommen.



Von Michaela S. Paulmichl
Es ist ein Spiel, eine beliebte Freizeitbeschäftigung für Familien oder Freunde: Eine Gruppe versucht, aus einem geschlossenen Raum zu entkommen und muss dafür mehrere Aufgaben lösen. Die österreichische Künstlerin Deborah Sengl mag Rätsel und hat schon viele solcher Fluchträume getestet, dabei Atombomben entschärft oder erfolgreich Zombies bekämpft. Ihr neues Projekt „Escape!" im MuseumsQuartier Wien baut auf den Elementen des aus Japan stammenden, weltweit populär gewordenen Konzepts auf, um den Besuchern das Thema Flucht auf besonders eindrückliche, selbst erlebbare Weise nahezubringen. Auch oder gerade jenen, die sich sonst nicht mit dem Schicksal dieser Menschen auseinandersetzen würden und es verdrängen.

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