Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 26.10.2019


Bezirk Schwaz

Eifriges Proben für Fernsehgottesdienst aus Jenbach

Am Sonntag rücken die kleinen Sänger und Sängerinnen um den bekannten deutschen Kinderliedermacher Reinhard Horn aus Lippstadt (Münster-Westfalen) ins Rampenlicht.

Kinderliedermacher Reinhard Horn (links) probt mit den jungen Leuten für den Auftritt.

© Kinderliedermacher Reinhard Horn (links) probt mit den jungen Leuten für den Auftritt.



Jenbach – Geboren wurde die Idee für die Übertragung eines Fernsehgottesdienstes aus der evangelischen Pfarrgemeinde Jenbach für ORF und ZDF schon im Reformationsjubiläumsjahr 2017. Jetzt ist es so weit. Am Sonntag rücken die kleinen Sänger und Sängerinnen um den bekannten deutschen Kinderliedermacher Reinhard Horn aus Lippstadt (Münster-Westfalen) ins Rampenlicht. Und es wurde dafür nicht nur einmal geprobt. „Selbst ein kleiner Film wurde bei einer Wanderung in Hochpillberg gemacht. Und da stellte sich die Frage, was wir neben einer Jause, einem Kuscheltier, dem Fernglas oder einem Kompass in unseren Lebensrucksack gepackt haben“, erzählt Pfarrerin Andrea Petritsch. Seit einem Jahr betreut sie die evangelische Pfarrgemeinde Jenbach, die bis ins Zillertal und nach Wattens reicht.

„Für mich ist das kein Neuland. Was es für einen Fernsehgottesdienst braucht, habe ich schon bei meiner Tätigkeit in Wien miterlebt“, sagt die engagierte Pfarrerin, während Reinhard Horn Lied für Lied probt. „Es wird dabei sogar eine Welt­premiere geben“, wird so nebenbei verraten. „Was wir zum Leben brauchen, weiß Gott ganz genau. Was wir zum Leben brauchen, ist mehr als Brot allein“, heißt es immer wieder im Text. Und schnell redet Reinhard Horn, der in Bonn Pädagogik und katholische Theologie studierte, die Kinder mit ihrem Vornamen an. Aus seiner Feder stammen auch religiöse Musicals. Ganze Arbeit hat im Vorfeld Religionslehrerin und Gemeindepädagogin Uli Jung geleistet.

„Nicht vom Brot allein“ ist das Motto des Fernsehgottesdienstes, der am Sonntag in ORF und ZDF um 9.30 Uhr beginnt und 45 Minuten dauert. „Etwas Herzklopfen haben wir schon“, gesteht die Pfarrerin. (zw)

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