Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 15.11.2019


Tirol

„Tiroler Sternenhimmel“ hilft in Notsituationen

Hilfe, die rasch und zu 100 Prozent bei in Not geratenen Tirolern ankommt: Die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ geht in die fünfte Auflage.

Wenn Hilfe in Notlagen hell leuchtet: Der „Tiroler Sternenhimmel“ hilft bereits seit fünf Jahren.

© SternenhimmelWenn Hilfe in Notlagen hell leuchtet: Der „Tiroler Sternenhimmel“ hilft bereits seit fünf Jahren.



Innsbruck – Gerade vor Weihnachten wird persönliche Not noch offensichtlicher, gerade auch für die Betroffenen selbst – und noch größer als sonst ist auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Um den Blick auf diese Schicksalsschläge zu richten und möglichst schnell und effizient vor Ort zu helfen, wurde im Jahr 2015 die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ ins Leben gerufen – initiiert vom Telfer Industriellen Arthur Thöni. Unterstützt wird die Aktion von verschiedenen Partnern, allen voran AlpEvents sowie der Tiroler Tageszeitung, die dieses wichtige Anliegen als Leitmedium im Land gerne unterstützt.

Das Geld geht an das „Netzwerk Tirol hilft“, das ohne jegliche Verwaltungskosten das Geld an Betroffene von besonderen Schicksalsschlägen auszahlt. Bei verschiedenen Aktionen etwa von Vereinen, Firmen (etwa auch statt Weihnachtsgeschenken an Mitarbeiter) oder Privaten wird das ganze Jahr über Geld gesammelt. Gespendet werden kann gerade auch jetzt unter dem Stichwort „Tiroler Sternenhimmel“ an das „Netzwerk Tirol hilft“ (Hypo Tirol, Kontonummer AT13 5700 0300 5534 9972). Besonderer Höhepunkt ist auch heuer wieder die vorweihnachtliche Galaveranstaltung (Montag, 9. Dezember, ab 19 Uhr in der Thöni Sky Lounge in Telfs), bei der alle Künstler gratis auftreten und sämtliche Eintrittserlöse der Aktion zugutekommen (Informationen unter www.sternenhimmel.tirol), Bestellungen für noch erhältliche Restkarten können an office@sternenhimmel.tirol gemailt werden.

Laut Netzwerk-Chefkoordinator Herbert Peer gibt es jährlich an die 1800 Hilfsansuchen. Man prüfe die Fälle genau und rasch. Die Spenderinnen und Spender könnten sich aber zu 100 Prozent sicher sein, dass ihr Geld (für die Spende gilt auch eine Steuer-Absetzbarkeit) bei wirklich Bedürftigen ankommt. Darunter seien besonders tragische Fälle wie Familien mit Kleinkindern, die ihren Vater verloren haben. Geholfen wird u. a. aber auch bei Therapien für Kinder oder dringenden Unterstützungen für Alleinerziehende oder Pensionisten. (va)

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