Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 29.11.2019


Innsbruck

Bischof-Stecher-Bilder brachten 60.000 Euro ein

Freuen sich über die gelungene Versteigerung: Peter Jungmann (Obmann Bischof-Stecher-Verein), Caritas-Direktor Georg Schärmer, Auktionator Ingo Schönpflug und Sigrid Stübler (Hypo Tirol, v. l.).

© Thomas Boehm / TTFreuen sich über die gelungene Versteigerung: Peter Jungmann (Obmann Bischof-Stecher-Verein), Caritas-Direktor Georg Schärmer, Auktionator Ingo Schönpflug und Sigrid Stübler (Hypo Tirol, v. l.).



Bischof Reinhold Stecher hat auch knapp sieben Jahre nach seinem Tod eine große, verlässliche Anhängerschaft — das hat sich am Donnerstagabend bei der nunmehr 13. Versteigerung seiner Bilder in der Hypo Tirol Bank eindrucksvoll gezeigt. 58.900 Euro kamen bei der erneut von Ingo Schönpflug geleiteten Benefizauktion „Wasser zum Leben" zusammen. Die Hypo Bank stockt diesen Betrag um 1100 Euro auf 60.000 Euro auf.

Der Erlös aus 20 der 22 Bilder (53.200 Euro) kommt je zur Hälfte den Brunnenbauprojekten der Caritas Tirol in Mali (Westafrika) und der Arche-Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung in Steinach zugute. Der Verkauf von zwei Bildern kommt heuer erstmalig — auf besonderen Wunsch von Nachlassverwalter Paul Ladurner — den Don-Bosco-Schwestern zu.

340 Stecher-Bilder sind allein über die Aktion „Wasser zum Leben" bislang versteigert worden. „Insgesamt dürfte Bischof Reinhold rund 500 Bilder gemalt haben. Er hat das Malen als Therapie gesehen, als Ausgleich zu dem doch sehr stressigen Bischofsberuf. Aber auch in der Pension hat er noch sehr fleißig gemalt", erklärt Peter Jungmann, Obmann des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins. (dd)