Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 04.12.2019


Bezirk Landeck

Krankenhaus Zams bleiben 400 Spitalsbetten erhalten

“Der Krankenanstaltenplan 2025 des Landes habe auf das Krankenhaus St. Vinzenz „keine gravierenden Auswirkungen“, teilte Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler mit.

Im Spital der Oberländer wird die Bettenzahl nicht reduziert.

© WenzelIm Spital der Oberländer wird die Bettenzahl nicht reduziert.



Zams – Ist das Krankenhaus St. Vinzenz im Zuge des Tiroler Krankenanstaltenplans 2025 von einem Bettenabbau betroffen? – Wie die TT berichtete, werden in Tirols Spitälern 220 Betten zugunsten anderer Versorgungsformen „umstrukturiert“, um zur „Leistungsorientierung zu kommen“, wie LR Bernhard Tilg erläuterte, „und um Kosten zu dämpfen“.

Der Krankenanstaltenplan 2025 des Landes habe auf das Krankenhaus St. Vinzenz „keine gravierenden Auswirkungen“, teilte Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler auf TT-Anfrage gestern mit. „Im Wesentlichen erfolgt eine Überarbeitung des bereits geltenden Plans. Bei uns gibt es nur eine geringfügige Anpassung bei den Betten.“ Womit im Krankenhaus am Ende der Ausbauphase 2021/22 in Summe fast 400 Betten zur Verfügung stehen würden.

Sehr wohl finde im Zuge des Erweiterungsprojekts eine „Bettenverschiebung“ statt. „Das hängt mit den neuen Einrichtungen wie Psychiatrie, Neurologie, Akut­geriatrie und Palliativmedizin zusammen“, erläuterte Guggenbichler. Die Errichtung eines ambulanten Erstversorgungszentrums, wie beim Medizinzentrum des Landeskrankenhauses Innsbruck bereits realisiert, sei in Zams vorerst kein Thema. Womit im Spital der Oberländer die Erst- bzw. Notaufnahme an der Unfallambulanz im ersten Obergeschoß Neubau bleibt – rund um die Uhr. „Dort haben wir eine bewährte Anlaufstelle für akute Fälle, wenn eine sofortige medizinische Behandlung nötig ist“, so der Geschäftsführer.

Mit derzeit 900 Mitarbeitern bleibt das Krankenhaus St. Vinzenz der mit Abstand größte Dienstgeberbetrieb im Bezirk Landeck. (hwe)

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