Letztes Update am Mo, 10.03.2014 06:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gesellschaft

Versorgung mit Löschwasser ist schwierig



Von Harald Angerer

Reith b. K. – Eine neue Wasserleitung für das Bichlach in Reith sorgt für Diskussionen. Diese wurde bei Bauarbeiten unterbrochen und zudem war in dem Gebiet auch zu wenig Löschwasser vorhanden. Deshalb musste nun eine neue verlegt werden, die TT berichtet.

Als Grund wurde von der Gemeinde Reith die Ansiedlung des neuen Stützpunktes des Notarzthubschraubers Christophorus 4 (C4) ins Treffen gebracht. Das lässt man bei der ÖAMTC-Flugrettung so aber nicht gelten. „Dass wir der Grund für die Wasserleitung sind, stimmt einfach nicht. Dieses Problem mit dem fehlenden Löschwasser in dem Bereich gibt es schon seit Jahren“, sagt Stützpunktleiter Johannes Rathgeb. Dies bestätigt auch Bezirksfeuerwehrinspektor Hubert Ritter. „Das Problem in dem Bereich ist bekannt, generell ist die Löschwasserversorgung im gesamten Bichlach schwierig“, sagt Ritter.

Von solchen Löschwasserproblemen sei aber nicht nur Reith betroffen. „Da gibt es fast keine Gemeinde, die hier eine flächendeckende Versorgung hat. Zum einen ist es in Hanglagen schwierig, aber die Bürgermeister drücken sich hier auch gerne“, sagt der Bezirksfeuerwehrinspektor.

Auch die Kosten für die neue Leitung ins Bichlach hätten die Gemeinde kaum betroffen, versichert Rathgeb. „Den Großteil hat das Hartsteinwerk übernommen und auch wir haben uns finanziell beteiligt, die Gemeinde war nur mit einem kleinen Teil betroffen“, erklärt der Stützpunktleiter.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.