Letztes Update am Mi, 06.08.2014 07:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gesellschaft

Musicalkostüme aus der Schulschneiderei



Von Peter Hörhager

Innsbruck, Kufstein – Die englische Stadt Ascot ist nicht nur wegen des dort jährlich stattfindenden Pferderennens bekannt, sondern auch oder besonders wegen des spektakulären Outfits der Besucherinnen. Ascot liegt derzeit in Kufstein. Na ja, nicht direkt. Aber als einer der Schauplätze im Musical „My fair Lady“, das heuer auf der Festung gespielt wird.

Schrill wie die Kostüme im echten Ascot sind auch jene beim Musical auf der Festung. Das Besondere daran: Sie wurden von Tiroler Jugendlichen geschaffen, von zehn Schülerinnen und einem Schüler der Ferrarischule Innsbruck, aus der dritten Klasse der Mode-Ferrari (Leitung Gabriele Skach), um genau zu sein. Übrigens der einzigen derartigen Ausbildungsstätte in Westösterreich. Als fachkundige Lehrerinnen standen ihnen Karola Cermak und Brigitte Marseiler zur Seite.

So schweben, tänzeln, fegen nun unter anderem Guggi Löwinger (Mrs. Higgins), Alexandra Götz (Eliza) und Hildegard Reitberger (Mrs. Eynsford-Hill) in Kostümen über die Bühne, die vom Team der Ferrarischule sowohl entworfen als auch hergestellt wurden. Und zwar zur vollen Zufriedenheit von Regisseur Diethmar Straßer. „Ich bin begeistert – mein Kleid ist einzigartig und wunderbar, der Hut ein Hit“, schwärmte auch Guggi Löwinger nach der Premiere.

Manfred Jordan, Direktor der Ferrarischule Innsbruck, war logischerweise höchst erfreut nach der Premiere. „Projekte dieser Art, die in die Praxis umgesetzt und öffentlich präsentiert werden, sind besonders wichtig und positiv für unsere Schülerinnen und Schüler“, betonte der Schulleiter.

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