Letztes Update am Fr, 12.05.2017 14:32

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Epidemie

Bereits mehr als 1.000 Tote durch Meningitis-Epidemie in Nigeria

Behörden wollen Hunderttausende Menschen impfen lassen.

© PantherStock(Symbolbild)



Abuja – Durch eine Meningitis-Epidemie sind in Nigeria bereits mehr als 1.000 Menschen gestorben. Seit Ausbruch der Epidemie im November bis Anfang Mai seien 1.069 Tote registriert worden, teilten die zuständigen Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit. Landesweit gebe es rund 13.400 Verdachtsfälle.

Hirnhautentzündung ist in den Ländern der Sahelzone besonders verbreitet, doch im aktuellen Fall handelt es sich um einen neuen Erregertyp, der erstmals zu einer Epidemie in Nigeria führte. Im Zuge einer groß angelegten Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bis Anfang April knapp 420.000 Menschen in Nigeria geimpft.

Weitere 800.000 Menschen sollen allein im Bundesstaat Sokoto geimpft werden, wie die Behörden Ende April ankündigten. Derzeit werde auf neue Impfdosen aus dem Ausland gewartet, hieß es am Donnerstag. (APA/AFP)




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