Letztes Update am Sa, 18.08.2018 13:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Katastrophen

Inderin brachte kurz nach Rettung aus Hochwasser Baby zur Welt

Die Schwangere aus dem Hochwasserkatastrophengebiet in Südindien in ein Krankenhaus zu bringen, war eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte.

Dutzende Marinehubschrauber brachten bei teils lebensgefährlichen Einsätzen im südindischen Bundesstaat Kerala Menschen von Häuserdächern und abgelegenen Gebieten in Sicherheit.

© REUTERS/SivaramDutzende Marinehubschrauber brachten bei teils lebensgefährlichen Einsätzen im südindischen Bundesstaat Kerala Menschen von Häuserdächern und abgelegenen Gebieten in Sicherheit.



Neu-Delhi – Eine per Hubschrauber aus höchster Not vor den Überschwemmungen in Südindien geborgene hochschwangere Frau hat kurz nach ihrer Rettung einen gesunden Buben zur Welt gebracht. Der Leiter des Rettungseinsatzes, Marineoffizier Vijay Verma, sagte dem Fernsehsender News18 am Samstag, die Fruchtblase der 25-jährigen Sajita Jabeel sei bereits geplatzt, als sie an Bord des Helikopters gehievt wurde.

Die Schwangere vom Dach ihres Hauses in den Hubschrauber zu bringen, war Verma zufolge eine „sehr große Herausforderung“. „Wir haben sie hochgewunden, das dauerte aber etwas, weil wir erst zwei Helfer zu ihrer Unterstützung herunterlassen mussten“, sagte er. Im Krankenhaus von Kochi brachte die Frau dann ihren Sohn zur Welt.

Hubschrauberpiloten fliegen lebensgefährliche Einsätze

Dutzende Marinehubschrauber brachten bei teils lebensgefährlichen Einsätzen im südindischen Bundesstaat Kerala Menschen von Häuserdächern und abgelegenen Gebieten in Sicherheit. Der Hubschrauberpilot P. Rajkumar rettete am Freitag in Kochi im Schwebeflug zwischen Bäumen und Häusern 26 Menschen, die auf einem Dach ausgeharrt hatten.

Nach Behördenangaben starben durch die seit fast zwei Wochen andauernde Hochwasserkatastrophe bereits mindestens 324 Menschen. Tausende Menschen waren durch die Wassermassen weiter von Hilfe abgeschnitten. Mehr als 310.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. (APA/AFP)

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