Letztes Update am Di, 20.11.2018 16:53

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Buschfeuer

Weitere Tote nach Bränden in Kalifornien gefunden, Sturzfluten drohen

In Nord-Kalifornien wurden zwei weitere Leichen gefunden, damit stieg die Opferzahl insgesamt auf mindestens 81. 699 Menschen werden noch vermisst. Der Region droht nun schwerer Regen, Sturzfluten und Schlammlawinen werden befürchtet.

Die Suche nach Opfern in Nord-Kalifornien geht unvermindert weiter.

© imagoDie Suche nach Opfern in Nord-Kalifornien geht unvermindert weiter.



Paradies, Malibu – Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien fordern immer mehr Menschenleben. Beim „Camp Fire“ im Norden des Bundesstaats fanden die Behörden zwei weitere Leichen, wie das Büro des Sheriffs in Butte County am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Die Zahl der Toten bei diesem Brand stieg damit auf mindestens 79.

Die Zahl der Vermissten sank unterdessen auf 699. Beim „Woolsey Fire“ im Süden Kaliforniens lag die Zahl der Toten nach Angaben der Behörden weiterhin bei drei Menschen. Dieser Brand ist nach offiziellen Angaben inzwischen zu 96 Prozent unter Kontrolle.

Auch beim „Camp Fire“ in Nord-Kalifornien machen die Brandbekämpfer Fortschritte: Dieses Feuer war am Dienstag zu 70 Prozent unter Kontrolle. Unterdessen drohen in Nord-Kalifornien schwere Regenfälle. Diese würden dort zwar die Gefahr weiterer Feuer in diesem Winter beenden, berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf die Behörden. Allerdings könnten die Regenfälle in Butte Country Sturzfluten und Schlammlawinen auslösen. (APA/dpa)


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