Letztes Update am Do, 06.12.2018 08:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Nach Bränden in Kalifornien kehren erste Anrainer zurück

Die Erlaubnis galt zunächst jedoch nur für 24 Stunden. Die ausgebrannten Gebiete sind ohne Strom, Wasser und Telefonnetz.

© APA/AFP/Josh EdelsonEin Bild der Verwüstung: Mehr als 18.000 Häuser wurden zerstört.



San Francisco – Anderthalb Woche nach Ende der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien mit 85 Toten sind Anrainer am Mittwoch erstmals wieder in Teile der zerstörten Ortschaft Paradise zurückgekehrt. Die Erlaubnis galt zunächst jedoch nur für 24 Stunden.

Sie würden die Anrainer vor Giftstoffen und anderen gefährlichen Folgen des Feuer warnen, teilte Sprecherin Callie Lutz vom Bezirk Butte County der Deutschen Presse-Agentur mit. Die ausgebrannten Gebiete seien ohne Strom, Wasser und Telefonnetz. Die Brände waren am 8. November ausgebrochen und am 25. November vollständig unter Kontrolle gebracht worden.

Zuerst Feuer, dann Überschwemmungen

Nachdem das Feuer überstanden war, folgten seit letzter Woche Regen und Überschwemmungen. Dies hatte die Rückkehr vieler Anrainer weiter verzögert und zu zusätzlichen Evakuierungen geführt.

Das sogenannte Camp-Feuer hatte Anfang November im Norden Kaliforniens gewütet und vor allem den Ort Paradise hart getroffen. Es war der Brand mit den meisten Toten in dem US-Westküstenstaat seit Beginn der Aufzeichnungen. Mehr als 18.000 Gebäude brannten ab. Zeitweise war von Hunderten Vermissten berichtet worden. Diese Zahl ist inzwischen auf 11 gesunken. Eine großangelegte Suche nach Todesopfern war kürzlich eingestellt worden. (APA/dpa)




Schlagworte


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Italien
Italien

Massenpanik in Disco: Jugendlicher Reizgas-Sprüher ausgeforscht

Der Burschen, der vermutlich mit Pfefferspray in der Nacht auf Samstag eine Massenpanik mit sechs Toten in einer italienischen Diskothek ausgelöst hat, soll ...

Italien
Italien

Tote bei Massenpanik in Italien: Fahndung nach Reizgas-Sprüher

Rund 1300 Musikliebhaber hatten sich in einer Disko in der Nähe von Ancona zum Konzert des in Italien überaus beliebten Rappers Sfera Ebbasta eingefunden, al ...

Katastrophen
Katastrophen

Unwetter in Kärnten: „Dammbruch hat Lavamünd gerettet“

Meteorologen analysierten das verheerende Unwetter mit Starkregen und Sturm Ende Oktober in Kärnten. Sie sprechen von bisher unbekannten Niederschlagsmengen. ...

Katastrophen
Katastrophen

Tsunami-Warnung im Pazifik nach Beben der Stärke 7,5

Vor der Küste Neukaledoniens kam es in der Nacht zu einem starken Erdbeben in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Alaska
Alaska

Schweres Erdbeben in Alaska beschädigte Häuser und Straßen

Nach ersten Informationen gab es durch das Erdbeben keine Schwerverletzten oder gar Tote. Die Schäden an Häusern und Brücken sind jedoch groß.

Weitere Artikel aus der Kategorie »