Letztes Update am Mo, 27.05.2019 12:54

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Paraguay

70.000 Menschen in Paraguay nach Überschwemmungen obdachlos

In der Hauptstadt Asunción mussten 40.000 Menschen ihre Häuser verlassen, in Pilar 10.000, landesweit über 70.000. In zwei Tagen regnete es so viel wie sonst in einem Monat.

Der Hochwasserstand näherte sich dem Katastrophen-Niveau.

© AFPDer Hochwasserstand näherte sich dem Katastrophen-Niveau.



Asunción – Überschwemmungen in Paraguay haben mehr als 70.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. In der Hauptstadt Asunción näherte sich der Hochwasserstand nach amtlichen Angaben dem „Katastrophen“-Niveau. Bei 7,54 Meter am Sonntag seien es nur noch 46 Zentimeter, bis dieser Stand erreicht sei. Der Wasserstand erhöhte sich täglich um vier bis fünf Zentimeter.

Menschen in einem Boot in der überfluteten Stadt Puerto Falcón.
Menschen in einem Boot in der überfluteten Stadt Puerto Falcón.
- AFP

In Asunción waren rund 40.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen, in der Stadt Pilar, rund 300 Kilometer südlich, waren es 10.000 Einwohner. Landesweit mussten mehr als 70.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Präsident Mario Abdo wies das Militär an, in den Überschwemmungsgebieten Hilfe zu leisten.

Der Wasserstand erhöhte sich täglich um vier bis fünf Zentimeter.
Der Wasserstand erhöhte sich täglich um vier bis fünf Zentimeter.
- AFP

Derartig heftige Regenfälle in dieser Jahreszeit sind in Paraguay nach Angaben des Wetterdienstes unüblich. In zwei Tagen habe es so viel geregnet wie sonst in einem Monat. (APA/AFP)