Letztes Update am So, 14.07.2019 12:23

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Pazifik

Erdbeben der Stärke 7,3 in Indoniesien und 6,6 in Australien

In Indonesien und Australien bebte am Samstag die Erde. Die Epizentren lagen in einer Tiefe von zehn Kilometern. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

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Jakarta, Canberra – Ein schweres Erdbeben hat Indonesien erschüttert. Die amerikanische Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,3 an. Demnach ereignete sich das Beben gegen 11.10 Uhr MESZ im Süden von Halmahera, der größten Insel der Molukken, in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Zuvor hatte es schon vor der Küste im Nordwesten Australiens ein Erdbeben gegeben, dessen Stärke die USGS mit 6,6 angab. Zu dem Beben sei es gegen 7.39 Uhr MESZ gekommen – rund 200 Kilometer westlich der australischen Stadt Broome in einer Tiefe von zehn Kilometern. Über Verletzte oder Schäden wurde bei den beiden Beben in Indonesien und vor Australien zunächst nichts bekannt.

Am Samstag hatte bereits im Süden der Philippinen die Erde gebebt. Mindestens 25 Menschen wurden dabei verletzt. Zahlreiche Häuser, Wohnungen und öffentliche Gebäude wurden bei dem Beben der Stärke 5,5 am frühen Morgen beschädigt, wie der Zivilschutz am Samstag mitgeteilt hatte.

Die Philippinen, Indonesien und Nordaustralien liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Bei dem letzten schwereren Beben in den Philippinen mit einer Stärke von 7,1 waren im Oktober 2013 mehr als 220 Menschen getötet worden. (APA/dpa)

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