Letztes Update am Mo, 12.08.2019 11:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Griechenland

Waldbrände wüten in Griechenland: Zwei Häuser in Athen zerstört

Aus allen Gebieten Athens waren Rauchschwaden zu sehen, zwei Häuser gingen in Flammen auf. Verletzt wurde niemand. Der Waldbrand ist derzeit unter Kontrolle, es bestehe aber die Gefahr, dass er wieder aufflammt.

Zwei Häuser wurden durch den Waldbrand völlig zerstört.

© AFPZwei Häuser wurden durch den Waldbrand völlig zerstört.



Athen – Die griechische Feuerwehr hat Montagfrüh einen großen Waldbrand im Osten der Hauptstadt Athen unter Kontrolle gebracht. „Verletzt wurde niemand. Es sind aber zwei Häuser zerstört worden“ sagte der stellvertretende Gouverneur der Region, Petros Filippou, dem Nachrichtensender Skai.

Der Brand sei unter Kontrolle gebracht worden. Jedoch bestand die Gefahr, dass er wieder aufflammt, da in der Region starke Winde wehten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Vorübergehend wurden einige Häuser evakuiert.

Im Inneren eines der ausgebrannten Häuser.
Im Inneren eines der ausgebrannten Häuser.
- AFP

Rauchschwaden waren aus allen Gebieten Athens zu sehen. Mit dem ersten Tageslicht konnten fünf Löschflugzeuge und fünf Löschhubschrauber eingesetzt werden. Zudem seien Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. In Griechenland herrscht seit Tagen nach langer Dürre und wegen starker Winde höchste Brand-Alarmstufe.

Hitzewelle und starke Winde vorhergesagt

Am Wochenende hatten hunderte Feuerwehrleute gegen mehr als 50 Waldbrände angekämpft. Mehr als 450 Feuerwehrleute und 23 Löschflugzeuge waren allein am Samstag im Einsatz. Katastrophenschutzchef Nikos Hardalias hatte die Rettungsdienste und Feuerwehren wegen der extremen Wetterbedingungen mit starken Windböen, extremer Dürre und großer Hitze bereits am Freitag in Alarmbereitschaft versetzt. „Wir haben es in den nächsten drei Tagen mit extremen Wetterbedingungen zu tun... wir müssen alle vorsichtig sein“, sagte Hardalias. Der griechische Wetterdienst hat für die nächsten Tage eine Hitzewelle mit Temperaturen bis 40 Grad vorhergesagt. Zudem wehen in der Ägäis Winde der Stärke sieben bis acht.

Die Feuerwehr im Einsatz auf dem Hymittos-Berg.
Die Feuerwehr im Einsatz auf dem Hymittos-Berg.
- AFP

Vergangenes Jahr waren bei schweren Bränden mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. (APA/dpa)