Letztes Update am Sa, 26.10.2019 08:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Japan

Weitere Todesopfer in Japan durch schwere Regenfälle

Die Natur lässt Japan nicht zur Ruhe kommen. Kaum hat der schwerste Taifun seit Jahrzehnten Dutzende in den Tod gerissen, sorgen erneut schwere Regenfälle für Schäden. Und wieder sterben Menschen.

Im Osten Japans lösten die massiven Niederschläge erneut Überflutungen aus.

© AFP/JIJI PRESSIm Osten Japans lösten die massiven Niederschläge erneut Überflutungen aus.



Tokio – Bei sintflutartigen Regenfällen im Osten Japans sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die massiven Niederschläge lösten mancherorts Erdrutsche und Überflutungen aus und erschwerten am Samstag die Arbeit der Bergungskräfte. In der Tokioter Nachbarprovinz Chiba sowie der nordöstlichen Provinz Fukushima, wo erst kürzlich der heftigste Taifun seit Jahrzehnten mehr als 80 Menschen in den Tod gerissen hatte, kamen mindestens neun Menschen in Folge der erneuten Unwetter ums Leben, wie örtliche Medien meldeten.

Mit Hubschraubern suchten die Einsatzkräfte in den überschwemmten Gebieten nach Überlebenden. Einige Flüsse waren über die Ufer getreten. Häuser, Straßen und Schienen standen unter Wasser. Einige der Todesopfer waren in überfluteten Autos gefunden worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Polizei. Häuser in Chiba wurden von Erdrutschen beschädigt.

Tausende von Bewohnern in Fukushima und Chiba waren aufgerufen, sich vor den Unwettern in Sicherheit zu bringen. Rund 1200 Kinder mussten die Nacht zum Samstag in Schulen verbringen. Auch auf dem in der Provinz gelegenen internationalen Flughafen Narita mussten rund 3000 Menschen die Nacht verbringen, da die Bahn- und Busverbindungen vom Flughafen wegen des Regens unterbrochen waren. (dpa)

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