Letztes Update am Mi, 05.02.2014 10:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kältewelle

Zentralasiaten frieren bei bis zu minus 40 Grad: Mehr als 130 Tote

Eine massive Kältewelle hat Zentralasien erfasst. Die meisten Toten gab es in den Gebirgen Nord-Kirgistans.

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© TT/Thomas BöhmSymbolfoto.



Bischkek/Duschanbe - Eine Kältewelle hat frühere Sowjetrepubliken in Zentralasien erfasst und allein in Kirgistan seit Winterbeginn mehr als 130 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Toten gab es im Norden des gebirgigen Landes, im Gebiet um die Hauptstadt Bischkek sowie um den bei Touristen beliebten See Issyk-Kul, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Die Temperaturen sanken nachts bis auf minus 40 Grad. Sie waren damit deutlich niedriger als in einem durchschnittlichen Winter.

Im Nachbarland Tadschikistan verursachte starkes Schneetreiben ein Verkehrschaos. Der Flughafen in der Hauptstadt Duschanbe war vorübergehend geschlossen wie auch Kindergärten und einige Schulen. Aus den Bergen im Osten des verarmten Landes gab es Berichte, dass Wölfe sich auf der Suche nach Nahrung in Dörfer vorwagten. (APA/dpa)