Letztes Update am So, 29.10.2017 20:10

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sexismus

Britischer Spitzenpolitiker schickte Sekretärin zum Sextoy-Kauf

In seiner Zeit als Parlamentsabgeordneter soll der britische Investitions-Staatssekretär Mark Garnier seiner Sekretärin Geld gegeben haben, um in einem Sexshop zwei Vibratoren zu kaufen - einen für seine Gattin, den zweiten für eine andere Frau.

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London - Wegen eines Auftrags an seine Sekretärin, Sexspielzeug zu kaufen, ist ein Mitglied der britischen Regierung unter Druck geraten. Die Mail on Sunday berichtete am Sonntag, Investitions-Staatssekretär Mark Garnier habe seine Sekretärin in seiner Zeit als Parlamentsabgeordneter Geld gegeben, um in einem Londoner Sexshop zwei Vibratoren zu besorgen.

Einer sei für seine Gattin, der zweite für eine andere Frau gewesen, berichten britische Medien. Zudem habe er vor Zeugen anzüglich über die Sekretärin gesprochen.

Vibratorkauf war "Blödelei"

Gesundheitsminister Jeremy Hunt sagte am Sonntag, das zuständige Cabinet Office werde sich mit Garniers Verhalten befassen. "Wenn diese Geschichten zutreffen, sind sie natürlich vollkommen unannehmbar", sagte Hunt dem Sender BBC. Premierministerin Theresa May werde mit Parlamentsvertretern über eine Veränderung der "Kultur" im Abgeordnetenhaus beraten.

Der dreifache Familienvater Garnier gab der Zeitung zufolge sein Fehlverhalten zu. Den Auftrag zum Vibratorkauf bezeichnete er als "Blödelei". (TT.com, APA, AFP)