Letztes Update am Do, 10.04.2014 19:11

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Halleluja! Singender Priester wird zur YouTube-Sensation

Mit seiner ganz eigenen Version von „Halleluja“ überraschte Pfarrer Ray Kelly ein Brautpaar in Dublin.

© YouTube/Screenshot



Dublin – Eine Hochzeit bedeutet für gewöhnlich Planung bis ins letzte Detail. Dass am schönsten Tag ihres Lebens alles nach Plan laufen wird, dachten sich auch Chris O‘Kane und seine Braut Leah. Aber Pfarrer Ray Kelly machte den beiden überraschend einen Strich durch die Rechnung: Mit einer spontanen Gesangseinlage hauchte der irische Priester der Zeremonie eine ganz besondere Note ein. Seine umgedichtete Version der Ballade „Halleluja“ von Leonard Cohen verzauberte die versammelte Hochzeitsgemeinschaft.

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„Sie haben mich nicht ernstgenommen“

In seiner Gemeinde ist Ray Kelly für seine Gesangseinlagen bei Hochzeiten und Beerdigungen bekannt. Da das Brautpaar aber ursprünglich aus einer weiter entfernten Ortschaft stammt, war ihnen der singende Priester natürlich kein Begriff. „Bei der Probe am Donnerstag sagte ich zu den beiden, dass ich ihnen vielleicht ein Liedchen trällern werde. Leah grinste nur und meinte ‚Ja, genau‘. Ich glaube nicht, dass sie mich ernstgenommen haben“, zeigte sich Ray Kelly belustigt.

Über Nacht zum YouTube-Star

Nach seiner Darbietung am Altar erntete der Pfarrer tobenden Applaus und Standing-Ovation. Das Brautpaar war zu Tränen gerührt. Über 2,7 Millionen Menschen (Stand: Donnerstagvormittag) haben das Video bereits auf YouTube angesehen. Bis 21:15 Uhr ist die Zahl bereits auf fast drei Millionen angewachsen. Am heutigen Freitag ist der Views-Zähler sogar auf über 7,5 Millionen Klicks hochgeschnellt.

Die Musik und das Singen liegen dem Priester im Blut, er war sogar schon Teil der Show „The All Priest Show“ in Dublin und trat auf großen Bühnen auf. Doch damit nicht genug: Bereits zwei Alben hat Ray Kelly veröffentlicht, jetzt ist ein drittes Album geplant. Der Erlös soll Charity-Zwecken zugute kommen. „Nachdem die ersten beiden Alben auf ‚Simply Me‘ und ‚More of Me‘ getauft wurden, wäre für den dritten Albumtitel ‚No More Of Me‘ angebracht“, witzelt der Pfarrer. (tst, tt.com)