Letztes Update am Mo, 31.12.2018 09:59

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Jahresrückblick

Nöstlinger, Hawking oder Avicii: Diese Prominenten sind 2018 gestorben

Betroffenheit und Trauer bei Fans in aller Welt. Von diesen Prominenten mussten wir dieses Jahr Abschied nehmen.

1979 wurde Stephen Hawking Professor für Mathematik in Cambridge, über 30 Jahre lang hatte er dort den renommierten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne.

© AFP/Andrew Cowie1979 wurde Stephen Hawking Professor für Mathematik in Cambridge, über 30 Jahre lang hatte er dort den renommierten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne.



7. Jänner – France Gall (70): Die französische Chanson-Ikone begann ihre Karriere in den 1960er Jahren. Mit „Poupée de cire, poupée de son“ gewann sie 1965 für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson. Die Sängerin feierte auch große Erfolge in Deutschland, unter anderem mit „Ella, elle l‘a“.

15. Jänner – Dolores O‘Riordan (46): Die als Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries bekannte Sängerin Dolores O‘Riordan starb überraschend während eines Aufenthalts in London. Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er-Jahren weltweit Millionen Tonträger. Einen der größten Erfolge feierte die Band mit dem Song „Zombie“, der 1994 herauskam.

20. Jänner – Paul Bocuse (91): Er galt als Papst der französischen Küche, der Gastronomieführer „Gault&Millau“ nannte ihn „Koch des Jahrhunderts“. Bocuse, dessen Markenzeichen Trikolore-Kragen und hohe Kochmütze waren, hatte seine zwischen 1958 und 1965 verliehenen drei Michelin-Sterne nie verloren.

27. Jänner – Ingvar Kamprad (91): Der Schwede gründete 1943 mit 17 Jahren den späteren Möbelriesen Ikea und machte damit ein Milliardenvermögen. Seine in handliche Pakete verstauten Möbel eroberten weltweit die Wohnzimmer. In über 40 Ländern kann man sie inzwischen kaufen.

31. Jänner – Mark Salling (35): Der Schauspieler war mit der Serie „Glee“ bekannt geworden. Vor seinem Tod stand Salling vor dem Antritt einer Hafststrafe wegen Besitzes von kinderpornografischen Material.

3. Februar – Rolf Zacher (76): Er war das Ganovengesicht des deutschen Films und spielte vor allem gebrochene, skurrile Charaktere. Seit Mitte der 60er Jahre drehte Zacher unter Regisseuren wie Ulrich Schamoni („Es“, 1965), Robert van Ackeren („Der letzte Schrei“, 1974; „Die Venusfalle“ 1988) oder Rainer Werner Fassbinder („Berlin Alexanderplatz“, 1980).

13. Februar – Prinz Henrik von Dänemark (83): Der als Henri Marie Jean André de Laborde de Monpezat geborene französische Graf war seit 1967 mit der späteren dänischen Königin Margrethe II. verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne. Henrik haderte bis zuletzt damit, als Ehemann einer Königin nur Prinzgemahl oder Prinz zu sein.

21. Februar – Billy Graham (99): Der Baptistenpfarrer und Fernsehprediger galt als „Amerikas Pastor“, war wegen seiner konservativen Moralvorstellungen aber umstritten. Graham beriet mehrere US-Präsidenten wie Lyndon B. Johnson und George Bush senior. Mit Massenevangelisationen wurde das „Maschinengewehr Gottes“ einem Millionenpublikum bekannt.

21. Februar – Ulrich Pleitgen (71): Neben seiner Bühnenkarriere kannten ihn Zuschauer aus vielen Filmen und Serien, mal als stiller Kommissar, mal als sympathisches Familienmitglied. Zuletzt spielte Pleitgen 2016 den Großvater und Ökoaktivisten in „Immer Ärger mit Opa Charly“ im Ersten. 1986 gehörte er zum Team des preisgekrönten Gerichtsdramas „Stammheim“.

21. Februar – Emma Chambers (53): Der Film „Notting Hill“ machte die britische Schauspielerin und Komödiantin im Jahr 1999 weltweit bekannt. In der Neunziger-Romanze verkörperte sie „Honey“, die jüngere Schwester von Hauptdarsteller Hugh Grant.

10. März – Hubert de Givenchy (91): Geboren als Graf Hubert James Marcel Taffin de Givenchy, kreierte der Franzose von 1945 bis 1995 Mode für Frauen. Zu den Stars, die seine Kleider trugen, gehörten Elizabeth Taylor, Jacqueline Kennedy, Marlene Dietrich und Audrey Hepburn. 1988 verkaufte de Givenchy sein Unternehmen an den Luxuskonzern LVMH.

11. März – Kardinal Lehmann (81): Der frühere Bischof von Mainz prägte die katholische Kirche in Deutschland maßgeblich, unter anderem 1987 bis 2008 als Vorsitzender der Bischofskonferenz. Der beliebte Oberhirte mit dem dröhnenden Lachen galt als Brückenbauer, Modernisierer und trieb stets die Ökumene an.

11. März – Siegfried Rauch (85): Ein Millionenpublikum kannte den Schauspieler als „Traumschiff“-Kapitän Jakob Paulsen. Sein Durchbruch gelang ihm 1971 mit dem Rennfahrer-Klassiker „Le Mans“. Von 1999 an war Rauch für 14 Jahre das Gesicht des „Traumschiffs“. Bis zuletzt spielte er den Dr. Melchinger in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“.

14. März – Stephen Hawking (76): Der britische Astrophysiker zählte zu den bedeutendsten Wissenschaftlern aller Zeiten. Der Professor für Mathematik der Universität Cambridge forschte unter anderem zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern. Der an der Muskel- und Nervenkrankheit ALS erkrankte und fast völlig bewegungsunfähige Hawking konnte sich nur mit Hilfe eines Computers verständigen.

2. April – Winnie Mandela (81): Als Symbolfigur des Kampfes gegen Apartheid machte die Lehrerstochter in Südafrika mehr als vier Jahrzehnte lang Politik und Schlagzeilen. Die Ex-Frau des Freiheitskämpfers und späteren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela umgaben aber auch Skandale. Ihr Mann trennte sich 1992 von ihr und ließ sich 1996 scheiden.

7. April – Peter Grünberg (78): Der Physiker erhielt 2007 zusammen mit dem Franzosen Albert Fert den Physik-Nobelpreis für die Entdeckung des „Riesenmagnetowiderstands“. Dadurch ließ sich die Speicherkapazität von Computer-Festplatten drastisch erhöhen, Speichermedien konnten winzig klein werden. Erst das ermöglichte etwa Laptops, MP3-Player und Smartphones.

13. April – Milos Forman (86): Der gebürtige Tscheche und zweifache Oskar-Preisträger führte die Regie weltberühmter Filme wie „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Hair“ und „Amadeus“. Der Sohn eines jüdischen Lehrers war nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 in die USA emigriert.

17. April – Barbara Bush (92): Die Gattin des 41. und Mutter des 43. US-Präsidenten setzte sich auch über ihre Zeit als First Lady hinaus für die Bildung amerikanischer Kinder ein, vor allem für die Leseförderung.

20. April – Tim Bergling (29): Der schwedische DJ, Remixer und Musikproduzent war unter dem Namen „Avicii“ bekannt. Er war einer der erfolgreichsten Musiker der vergangenen Jahre. Zu seinen Hits zählten „Wake Me Up“, „Levels und “Hey Brother“.

21. April – Verne Troyer (49): Durch seine Rolle des „Mini Me“ in den „Austin Powers“-Filmen machte sich der Schauspieler in Hollywood einen Namen. In „Harry Potter und der Stein der Weisen“ spielte Troyer einen Kobold.

2. Mai – Wolfgang Völz (87): Der Schauspieler stand in mehr als 600 Fernseh- und rund 150 Kinofilmen vor der Kamera. Er war Mitglied der „Raumpatrouille Orion“, der Butler in der ARD-Serie „Graf Yoster gibt sich die Ehre“ und Sir John in den Edgar-Wallace-Parodien „Der Wixxer“ und „Neues vom Wixxer“. Seine markante Synchronstimme lieh er Stars wie Peter Ustinov und Käpt‘n Blaubär aus der „Sendung mit der Maus“.

4. Mai – Abi Ofarim (80): Der israelische Musiker, bürgerlich Abraham Reichstadt, feierte in den 1960er Jahren mit seiner ersten Frau große Erfolge im Duo Esther & Abi Ofarim. Hits wie „Cinderella-Rockefella“ oder „Morning of my Life“ gingen um die Welt. Nach der Trennung des Paars folgten Drogenexzesse und zahlreiche Negativ-Schlagzeilen. Ofarim gewann insgesamt 59 Goldene Schallplatten.

17. Mai – Jürgen Marcus (69): Der gelernte Maschinenschlosser, bürgerlich Jürgen Beumer, sang sich mit dem Ohrwurm „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ in den 1970er Jahren an die Spitze des deutschen Schlagers. Weitere Hits wie „Ein Festival der Liebe“ und „Ein Lied zieht hinaus in die Welt“ folgten. Seit 2002 litt Marcus an der chronischen Lungenkrankheit COPD.

22. Mai – Philip Roth (85): Der preisgekrönte US-Schriftsteller und ewige Anwärter auf den Literaturnobelpreis schrieb 27 Romane, zeitweise einen pro Jahr, dazu Sachbücher, dutzende Novellen, Kurzgeschichten, Essays und Interviews. Zu den erfolgreichsten Titeln des Sohns jüdischer Einwanderer zählen die Romane „Der Ghostwriter“ und „Amerikanisches Idyll“.

31. Mai – Demba Nabé (46): Der Frontmann der deutschen Reggae- und Dancehallband „Seeed“ wurde bekannt durch Songs wie „Dickes B“ oder „Augenbling“.

28. Juni – Christine Nöstlinger (81): Die österreichische Kinderbuchautorin schrieb über 150 Bücher, darunter Titel wie „Maikäfer flieg!“ und „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“. Ihr von einem antiautoritären Erziehungsstil geprägtes Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt und teils verfilmt. Die gebürtige Wienerin erhielt unter anderem den Astrid-Lindgren-Preis.

09. Juli – Hans Günter Winkler (91): Der Nordrhein-Westfale war mit fünf Goldmedaillen einer der erfolgreichsten Reiter der Olympia-Geschichte. Ein Ritt mit schmerzverzerrtem Gesicht machten Winkler und sein Pferd Halla 1956 weltberühmt. Die kleine Stute hatte den verletzten Springreiter damals zu olympischem Doppel-Gold getragen. Winkler startete 105 Mal für die deutsche Mannschaft und wurde zweimal Sportler des Jahres.

1. August – Rick Genest (32): Als „Zombie Boy“ wurde der über und über tätowierte Kanadier Rick Genest 2011 weltberühmt.

11. August – V.S. Naipaul (85): Der auf Trinidad geborene britische Schriftsteller mit indischen Wurzeln fühlte sich nirgendwo zu Hause. Dies prägte das Schaffen des 1990 in den Adelsstand erhobenen Literaturnobelpreisträgers von 2001. Oft auf Reisen verarbeitete Naipaul seine Eindrücke von Afrika, Asien und Lateinamerika in Romanen, Reportagen und Essays.

16. August – Aretha Franklin (76): Lieder wie „Respect“, „Chain of Fools“ und „I Say a Little Prayer“ machten die US-Sängerin zur „Queen of Soul“. Für ihren von Gospel und Jazz beeinflussten Gesang erhielt sie 18 Grammys. Sie wurde 1987 als erste Frau in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen und sang 2009 bei der Amtseinführung des US-Präsidenten Barack Obama.

18. August – Kofi Annan (80): Der von 1997 bis 2006 amtierende Generalsekretär der Vereinten Nationen galt als moralisches Gewissen der Welt. Der Ghanaer war 1997 als erster Mann aus einem Staat südlich der Sahara an die Spitze der UN gerückt. Er warb für Frieden und Gerechtigkeit und bot den USA im Streit um den Irakkrieg die Stirn. 2001 erhielt er zusammen mit der Weltorganisation den Friedensnobelpreis.

23. August – Dieter Thomas Heck (80): Der Showmaster moderierte von 1969 bis 1984 die „ZDF-Hitparade“ 183 Mal live aus Berlin. Daneben stand er für große Samstagabendshows wie „Melodien für Millionen“ und „Musik liegt in der Luft“ (beide ZDF) oder „Die Schlagerparade der Volksmusik“ (ARD) vor der Kamera. Heck erhielt 2017 die Goldene Kamera für sein Lebenswerk.

25. August – John McCain (81): Der Republikaner zählte zu den prominentesten Mitgliedern des US-Kongresses und hatte sich über Parteigrenzen hinweg große Achtung erworben. Der Kriegsveteran war ein erbitterter parteiinterner Kritiker von Präsident Donald Trump. Bei der Wahl 2008 war McCain gegen den Demokraten Barack Obama angetreten und hatte verloren.

6. September – Burt Reynolds (82): Der Amerikaner war in den 1970er und 1980er Jahren ein Kassenmagnet der US-Filmbranche. Das Abenteuerdrama „Beim Sterben ist jeder der Erste“ und die Actionkomödie „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ wurden zu Hits. Trotz Millionengagen war das Leben der Hollywood-Ikone ein Wechselbad mit Bankrott und millionenschwerer Scheidung.

7. September – Mac Miller (26): Der Rapper mit dem bürgerlichen Namen Malcolm James McCormick hatte mit Songs wie „Weekend“, „Cinderella“ und „Donald Trump“ Erfolg. Diesen Herbst wollte der Ex-Freund von Ariana Grande mit seinem neuen Album „Swimming“ auf Tournee gehen.

26. September – Ignaz Kirchner (72): Mit seinem hintergründigen Spiel prägte der Mime jahrzehntelang das deutschsprachige Theater und arbeitete mit allen Größen der Branche zusammen. Von 1987 an spielte Kirchner in nahezu allen bedeutenden Inszenierungen des Wiener Burgtheaters mit. Außerdem drehte er Filme mit Regisseuren wie Leander Haußmann und Detlev Buck.

1. Oktober – Charles Aznavour (94): Der als Sohn armenischer Eltern in Frankreich geborene Sänger, Liedtexter und Schauspieler wurde mit „Du lässt dich geh‘n“ und „La Bohème“ zum Star des französischen Chansons. Mit seiner rauen Stimme eroberte Aznavour ein Weltpublikum. In seiner über 70-jährigen Karriere komponierte er mehr als 1300 Chansons, verkaufte mindestens 180 Millionen Platten und wirkte in über 60 Filmen mit.

1. Oktober – Graciano Rocchigiani (54): Der frühere Boxweltmeister Graciano Rocchigiani ist in Italien bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Rocchigiani bestritt von 1983 bis 2003 insgesamt 48 Profikämpfe, von denen er 41 (bei sechs Niederlagen und einem Unentschieden) gewann, 19 durch K.o. 1988 wurde der Linkshänder mit seiner legendären Doppeldeckung IBF-Weltmeister im Supermittelgewicht und wechselte nach drei erfolgreichen Titelverteidigungen ins Halbschwergewicht. In dieser höheren Gewichtsklasse wurde der in Duisburg geborene Sohn eines sardischen Eisenbiegers und einer Berlinerin 1991 Europameister, 1998 dann WBC-Weltmeister.

6. Oktober – Montserrat Caballé (85): Die Katalanin galt als die letzte große Operndiva. Seit Beginn ihrer Karriere 1956 in Basel kam sie auf über 4000 Auftritte. Den internationalen Durchbruch schaffte die Spanierin 1965 in der Titelrolle von Donizettis „Lucrezia Borgia“ in der Carnegie Hall in New York. Der für die Olympischen Sommerspiele geschriebene Song „Barcelona“ machte sie 1992 einem breiten Publikum bekannt. ~ 14.10. Mel Ramos (83): Der US-amerikanische Pop-Art-Künstler wurde in den 1960er-Jahren mit „Commercial Pin-ups“ berühmt. In den Persiflagen, die die Werbung aufs Korn nehmen, räkeln sich nackte Frauen in Hotdogs, schlüpfen aus Schokoriegeln und lassen die Beine lasziv aus Cocktailgläsern baumeln.

15. Oktober – Paul Allen (65): Als Microsoft-Mitgründer prägte er die Anfänge der PC-Branche und erwarb ein Milliardenvermögen. Er konnte IBM als Kunden für Microsofts Betriebssystem MS-DOS gewinnen, der Grundstein für die Dominanz des Unternehmens im PC-Markt. Später war Allen vor allem als Mäzen, Besitzer von Sport-Teams und Raumfahrtinvestor bekannt.

12. November – Stan Lee (95): Der Sohn rumänischer Einwanderer, als Stanley Martin Lieber in den USA geboren, schuf mit seinem Marvel-Verlag in den 1960er Jahren eine Reihe populärer Comic-Figuren wie „Spider-Man“, „Hulk“ und „X-Men“. Auch der Erfolgsfilm „Black Panther“ von 2018 stammte aus Lees Feder.

14. November – Rolf Hoppe (87): Seinen Durchbruch hatte der in Thüringen geborene Schauspieler mit dem 1982 oscarprämierten Spielfilm „Mephisto“ von Istvan Szabo. Hoppe galt lange als „Bösewicht vom Dienst“ und war auch mehrfach im ARD-“Tatort“ zu sehen. Bekannt war der frühere DDR-Star auch aus dem Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

16. November – William Goldman (87): Der US-Drehbuchautor lieferte die Vorlagen für viele Hollywood-Klassiker, darunter unter anderem „Die Unbestechlichen“ (1976), „Der Marathon-Mann“ (1976) und „Misery“ (1990). Die Drehbücher für den Western „Butch Cassidy und Sundance Kid“ (1969) und das Watergate-Drama „Die Unbestechlichen“ brachten ihm zwei Oscar-Trophäen.

17. November – Jens Büchner (49): Der TV-Auswanderer war durch die Vox-Sendung „Goodbye Deutschland“ bundesweit bekannt geworden. Mit seiner damaligen Freundin und dem gemeinsamen Sohn zog er 2010 aus Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt nach Mallorca. Er veröffentlichte mehrere Schlager, trat am Ballermann auf und nahm Anfang 2017 an der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ teil.

26. November – Bernardo Bertolucci (77): Der italienische Regisseur schrieb mit seinen Filmen Geschichte. Bekannt ist der zweifache Oscar-Preisträger für seine Meisterwerke „Der letzte Tango in Paris“ (1972), „1900“ (1976) und „Der letzte Kaiser“ (1987). Bis heute umstritten ist „Der letzte Tango“ wegen der Sexszenen zwischen einer 19-Jährigen und einem 48-Jährigen.

30. November – George H. W. Bush (94): An den republikanischen US-Präsidenten von 1989 bis 1993 erinnern sich auch politische Gegner als „Patrioten und bescheidenen Diener“ seines Landes. Außenpolitisch machte sich Bush um die deutsche Einheit verdient und vertrieb 1991 die irakischen Besatzer aus Kuwait. Innenpolitisch kosteten ihn Wirtschafts- und Finanzprobleme 1992 die Wiederwahl.

18. Dezember – Penny Marshall (75): Die Schauspielerin und Regisseurin hatte vor allem mit der Tom-Hanks-Komödie „Big“ (1988) und dem Spielfilm „Eine Klasse für sich“ (1992) in Hollywood großen Erfolg. Für „Jumpin‘ Jack Flash“ holte sie 1986 Whoopi Goldberg vor die Kamera, für das Drama „Zeit des Erwachens“ (1990) Robert De Niro und Robin Williams. (dpa, TT.com)