Letztes Update am Di, 04.06.2019 10:05

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Carlos Santana: „Hin und wieder lege ich mir Haschisch unter die Zunge“

„„Der Mensch macht Drogen, die Natur macht Medizin“, sagt der Star-Gitarrist im Interview mit dem Playboy. Opioide seien ein „fürchterliches Teufelszeug.

Star-Gitarrist Carlos Santana.

© APA/dpa/Christoph SchmidtStar-Gitarrist Carlos Santana.



München – Star-Gitarrist Carlos Santana (71, „Smooth“) schimpft über jede Form synthetischer Drogen. „Alle Stimulanzien, die in Labors hergestellt werden, sind schädlich, diese Opioide zum Beispiel sind ein fürchterliches Teufelszeug“, sagte er in einem Playboy-Interview. „Der Mensch macht Drogen, die Natur macht Medizin“, fügte er hinzu. Er sei für die Freigabe von Cannabisprodukten, konsumiere diese aber „nicht mehr so wie früher“: „Hin und wieder gönne ich mir ein kleines Stückchen Haschisch und lege es mir unter die Zunge.“

Der Missbrauch von Opioiden – meist verschreibungspflichtige Schmerzmittel – und anderen harten Drogen ist eines der größten gesellschaftlichen Probleme in den USA. Millionen Menschen sind betroffen. Die Trump-Administration stellte gerade für zwei Jahre sechs Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Krise bereit.

Carlos Santana wurde 1947 in Mexiko geboren und lebt seit Anfang der 60er in den USA. Vor 50 Jahren wurde er mit seinem Auftritt beim legendären Woodstock-Festival berühmt. Santanas neues Studio-Album „Africa Speaks“ erscheint am 7. Juli. (dpa)

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