Letztes Update am So, 09.06.2019 16:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutschland

Razzia in Shisha-Bar: Rapper Kollegah bekam Besuch von der Polizei

Nur einen Tag nach der Eröffnung seiner Shisha-Bar „Alpha Lounge“ in Düsseldorf, hat Rapper Kollegah schon Ärger mit der Polizei: Bei einer Razzia werden bis zu vier Kilogramm Tabak beschlagnahmt. Es ist nicht der erste Rückschlag, den der 34-Jährige abseits der Musik verdauen muss.

Hat von dem ganzen Wirbel in Düsseldorf nichts mitbekommen: Kollegah.

© dpaHat von dem ganzen Wirbel in Düsseldorf nichts mitbekommen: Kollegah.



Düsseldorf – Polizei und Zoll haben in Düsseldorf vier Shisha-Bars durchsucht – darunter auch die des Rappers Kollegah im Stadtteil Oberbilk. Bei dem Einsatz am Freitagabend habe es keine Festnahmen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Weitere Details zu der Razzia wolle man erst am Montag mitteilen. Die Bar des Musikers war erst am Donnerstag eröffnet worden.

Die Bild-Zeitung zitierte einen Manager Kollegahs mit den Worten: „Die Beamten haben drei bis vier Kilogramm Shisha-Tabak in der „Alpha Lounge“ beschlagnahmt.“ Die Polizei bestätigte dies auf Nachfrage. Für eine weitere Stellungnahme war das Management zunächst nicht zu erreichen.

„Wir arbeiten hier nur sauber“

Der 34-Jährige sei zum Zeitpunkt der Razzia nicht anwesend gewesen, er hatte einen Auftritt in der Schweiz. Auch Kollegahs Bodyguard bestätigt die Razzia. „Ja, die waren hier und haben auch was Tabak mitgenommen, aber der ist komplett legal. Das war schon ein Riesenaufwand mit viel Polizei. Wir arbeiten hier nur sauber“, zitiert ihn der Express.

Für Felix Blume, wie Kollegah mit bürgerlichem Namen heißt, ist die Razzia in seiner Shisha-Bar ein weiterer Rückschlag. Erst vor wenigen Wochen musste der Rapper sein großangelegtes Event, die „Alpha Offensive“, das Besucher motivieren sollte, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, absagen. Denn auf den Start des Vorverkaufs folgte ein riesiger Shitstorm: Die teuersten Tickets für das Event sollten stolze 2.500 Euro kosten. (dpa, TT.com)

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