Letztes Update am Mi, 10.07.2019 14:50

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nach Schicksalsschlägen

„So betrunken, so traurig“: Ariana Grande legt Alkohol-Beichte ab

Auf der Bühne legt sie stets den perfekten Auftritt hin, abseits des Rampenlichts ist Ariana Grande schwer gezeichnet von den Schicksalsschlägen der vergangenen Jahre. In einem Interview offenbart sie, wie sie ihre Schmerzen mit Alkohol betäubt hat.

Ariana Grande beim "Billboard Women in Music"-Event in New York.

© dpaAriana Grande beim "Billboard Women in Music"-Event in New York.



New York – Erst der Konzert-Anschlag in Manchester im Mai 2017. Dann der Tod von Ex-Freund Mac Miller (1992-2018) im September 2018. Und im Oktober darauf die gelöste Verlobung mit Pete Davidson. Sängerin Ariana Grande hat in den vergangenen zwei Jahren viel mitmachen und durchstehen müssen. All die Rückschläge gingen keinesfalls spurlos an ihr vorüber, wie die 26-Jährige nun in der August-Ausgabe der US-amerikanischen Vogue erzählt.

Auf der Bühne gibt sich Grande stets als „perfekt geschliffene Entertainerin“. Das sagt sie zumindest selbst. Doch sobald sie für sich ist, scheint Grande in eine andere Welt abzutauchen. Noch immer fällt es ihr schwer, über die Geschehnisse der vergangenen Jahre zu sprechen. Zudem könne sie sich kaum an diese erinnern. „Erstens, weil ich so betrunken war. Zweitens, weil ich so traurig war“, gesteht sie gegenüber der Modezeitschrift.

„Leichtfertig und höchst unrealistisch“

Die kurze Beziehung mit dem 25-jährigen US-Komiker Davidson sei nach eigenen Angaben eine „wundervolle Ablenkung“ gewesen. Im Mai 2018 machten die beiden ihre Liebe offiziell, im Juni folgte die Blitzverlobung. Doch kurz nach Mac Millers Tod an einer vermeintlichen Überdosis war Schluss. Im Oktober trennte sich das Paar. Heute sagt Grande darüber: „Es war leichtfertig und lustig und verrückt und höchst unrealistisch. Ich liebte ihn, aber kannte ihn nicht.“

Grandes Album „Thank U, Next“ erschien im Februar 2019. Doch auch diesbezüglich scheint die Künstlerin Erinnerungslücken zu haben. Sie gibt zu: „Ich erinnere mich nicht wirklich daran, wie es angefangen oder geendet hat.“ Zehn der zwölf Tracks seien wie aus dem Nichts einfach da gewesen. Rückblickend sieht Grande das Album jedoch als einen „Moment der Selbstverwirklichung“ an. Ohne jegliche Ablenkungen habe sie sich „mit all dem Zeug“ auseinandergesetzt und es genutzt, um zu heilen. (TT.com)




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