Letztes Update am Do, 05.09.2019 11:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Mutmaßlicher Dealer nach Drogentod von Rapper Mac Miller festgenommen

Der 28-Jährige soll Mac Miller wenige Tage vor dessen Tod gefälschte Betäubungsmittel verkauft haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Der US-amerikanische Rapper Mac Miller starb an einer Überdosis.

© APA/AFP/SMITHDer US-amerikanische Rapper Mac Miller starb an einer Überdosis.



Los Angeles – Ein Jahr nach dem Drogentod von US-Rapper Mac Miller ist ein mutmaßlicher Dealer in Los Angeles festgenommen worden. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft wird dem 28-Jährigen Drogenhandel vorgeworfen. Er soll Miller wenige Tage vor dessen Tod gefälschte Betäubungsmittel verkauft haben, die den starken Wirkstoff Fentanyl enthielten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

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Laut der Behörde soll der Mann mit dem Rapper abgesprochen haben, ihm unter anderem das Schmerzmittel Oxycodon und Kokain zu beschaffen. Das angelieferte Opioid Oxycodon soll mit dem extrem starken Schmerzmittel Fentanyl versetzt gewesen sein.

Drogen, die mit dem billigen und starken Wirkstoff Fentanyl gestreckt werden, würden immer häufiger vorkommen, teilte Staatsanwalt Nick Hanna mit. Man müsse die Dealer, die damit Überdosis-Sterbefälle verursachen, zur Rechenschaft ziehen.

Der 26-jährige Miller war im vorigen September tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Laut Autopsiebericht starb er an einer versehentlichen Überdosis von Drogen, Medikamenten und Alkohol. Es wurden unter anderem Kokain und Fentanyl nachgewiesen. Der Ex-Freund von Sängerin Ariana Grande hatte mit Songs wie „Weekend“ und „Cinderella“ Erfolg. (APA/dpa)