Letztes Update am Mo, 07.10.2019 11:51

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frankreich

Regisseur Luc Besson weist Vorwürfe der Vergewaltigung zurück

Eine Schauspielerin hatte Besson Medienberichten zufolge vorgeworfen, sie in Paris während eines Treffens in einem Hotel unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Besson bestreitet das, gab aber zu, eine emotionale Beziehung zu der Frau gehabt zu haben.

Luc Besson.

© AFPLuc Besson.



Paris – Der französische Starregisseur Luc Besson („Das fünfte Element“) hat Vorwürfe der Vergewaltigung gegen ihn als falsch zurückgewiesen. Er habe in seinem ganzen Leben noch nie eine Frau vergewaltigt, sagte Besson am Montag in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFMTV.

„Ich habe noch nie eine Frau körperlich oder moralisch zu irgendetwas gezwungen“, so Besson. Auch habe er nie einer Frau Drogen verabreicht. „Dieser Fall ist eine Lüge von A bis Z“, sagte der 60-Jährige.

Beziehung vor Familie geheim gehalten

Ein Richter hatte in der vergangenen Woche beschlossen, Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen einer Schauspielerin wieder aufzunehmen. Die französische Staatsanwaltschaft hatte zuvor die Ermittlungen im Februar eingestellt, da sich nach Untersuchungen die Anschuldigungen nicht erhärtet hätten. Die Frau hatte Besson Medienberichten zufolge vorgeworfen, sie in Paris während eines Treffens in einem Hotel unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben.

Er habe über zwei Jahre lang eine emotionale Beziehung zu dieser Person gehabt, räumte Besson in Hinblick auf die Schauspielerin ein. Er habe seine Familie und Frau angelogen und Fehler gemacht, so der Regisseur.

Besson erlangte internationale Bekanntheit durch Kinofilme wie „Léon – Der Profi“ und „Im Rausch der Tiefe“. Er wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet. (APA/AFP)