Letztes Update am Do, 17.10.2019 10:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwölf Millionen Likes

Erster Post: Jennifer Aniston legt Instagram lahm — und knackt Weltrekord

Bislang zeigte sich Jennifer Aniston eher als Social-Media-Muffel. Weder bei Facebook noch bei Twitter oder Instagram war sie offiziell aktiv. Doch die Zeiten ändern sich. Und so wagt sich die „Friends“-Darstellerin nun doch in die sozialen Netzwerke - mit „vernichtendem“ Erfolg und einem Weltrekord.

Hallo, Instagram: "Jetzt sind wir auch FRIENDS auf Instagram", schrieb Jennifer Aniston unter ihren ersten Post. Auf dem Foto zeigt sie sich mit ihren ehemaligen Serienkollegen.

© Hallo, Instagram: "Jetzt sind wir auch FRIENDS auf Instagram", schrieb Jennifer Aniston unter ihren ersten Post. Auf dem Foto zeigt sie sich mit ihren ehemaligen Serienkollegen.



Innsbruck — Das ging jetzt aber doch ziemlich zügig: Gerade erst hatte Jennifer Aniston im Gespräch mit „Entertainment Tonight" noch recht unsicher darüber gewirkt, ob sie sich jemals einen Instagram-Account zulegen wolle. Aber nur kurze Zeit später hat sie sich nun tatsächlich bei dem sozialen Netzwerk angemeldet.

Zur Begrüßung teilte Jennifer Aniston einen ganz besonderen Schnappschuss — ein Selfie mit Matt LeBlanc, David Schwimmer, Matthew Perry, Courteney Cox und Lisa Kudrow. Fans wissen natürlich sofort, dass es sich dabei um Anistons ehemalige Co-Stars aus der kultigen Sitcom „Friends" handelt. „Und nun sind wir auch Instagram-Freunde", schreibt die Schauspielerin witzelnd dazu.

Reese Witherspoon, ihre Kollegin aus der kommenden Drama-Serie „The Morning Show", hatte Aniston zu dem Schritt ermutigt. Die überraschende Begrüßung kam auf der Plattform äußerst gut an. Innerhalb von weniger als drei Stunden versahen mehr als 1,9 Millionen Menschen Anistons ersten Post bereits mit einem „Gefällt mir". Nach 18 Stunden hatten mehr als acht Millionen Menschen ein „Like" hinterlassen und mittlerweile sind es mehr als zwölf Millionen — Tendenz steigend.

Massenansturm auf Instagram

Tatsächlich sorgte Aniston mit ihrer Neuanmeldung kurzzeitig für einen Massenansturm auf Instagram. Nicht ohne Folgen: Die Fotoplattform hatte nur wenig später mit Schwierigkeiten zu kämpfen. „Uns ist bewusst, dass einige Probleme haben, Jens Seite zu folgen — das Interesse ist unglaublich groß!", zitierte das US-Portal Page Six einen Instagram-Sprecher. Man arbeite unter Hochdruck an einer Lösung. Mittlerweile ist wieder alles behoben und Aniston weiter auf Rekordjagd.

So hat der Hollywood-Star nach 24 Stunden auch bereits mehr als elf Millionen Abonnenten. Damit hat sie einen offiziellen Rekord eingestellt, wie „Guinness World Records" meldet. „Herzlichen Glückwunsch an Jennifer Aniston, die jetzt den Rekord für die kürzeste Zeit hält, um eine Million Follower bei Instagram zu erreichen nur 5 Stunden und 16 Minuten", heißt es auf der offiziellen Instagram-Seite der britischen Organisation.

Aniston selbst folgt derzeit 121 Accounts, darunter auch ihrem Ex-Mann Justin Theroux. Er hat ihren ersten Post sogar kommentiert und darunter ein „Woot-Woot", was zu Deutsch etwa „Juchhu!" heißen kann, sowie ein Emoji-Herz gesetzt. Außerdem fügte er den Hashtag „first" („Erster") hinzu.

Zunder für die Gerüchteküche

Mit ihrem ersten Post dürfte Aniston auch die seit langem brodelnden Gerüchte um eine „Friends"-Reunion mal wieder anheizen. Fans der Serie sähen die 50-jährige Ex von Brad Pitt und ihre Mitstreiter schließlich nur allzu gern noch einmal in Aktion. Doch ausgerechnet Aniston selbst verpasste Hoffnungen dieser Art erst vor Kurzem in einem Variety-Interview einen Dämpfer. „Unsere Produzenten wollten es nicht", erklärte sie da, weshalb es bis heute nicht zu einer Wiederbelebung des Kultformats gekommen ist.

Gleichwohl freute sich die Schauspielerin in dem Gespräch darüber, dass auch die alten „Friends"-Folgen bei Streamingdiensten immer noch geguckt würden. „Es ist ein Phänomen, das mich wirklich begeistert. Es gibt eine ganz neue Generation, die von der Serie genauso angetan ist wie die Generation vor ihr", sagte Aniston. (TT.com)