Letztes Update am Mi, 11.05.2016 16:17

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Natur

Rehe erfolgreich von A20 getrieben – Über sechs Stunden Vollsperrung

Die Tiere waren in den letzten Wochen zur Bedrohung für Autofahrer geworden und wurden vertrieben.

Rehe in der Nähe der Autobahn wurden immer mehr zum Problem.

© dpa-ZentralbildRehe in der Nähe der Autobahn wurden immer mehr zum Problem.



Dummerstorf/Sanitz – Weil vier Rehe von der A20 bei Rostock verscheucht werden mussten, ist die Autobahn am Mittwoch für sechseinhalb Stunden auf einer Länge von gut 15 Kilometern voll gesperrt gewesen. Die Rehe hatten monatelang auf dem Randstreifen gegrast und den Verkehr gefährdet. Ursprünglich sollten die Tiere erlegt werden. Dagegen war jedoch das Schweriner Umweltministerium eingeschritten.

Stattdessen legten am Mittwoch legten 18 Treiber 20 Kilometer zurück, um die vier Rehe auf freies Feld zu treiben. Arbeiter der Autobahnmeisterei flickten Löcher im Wildschutzzaun, um eine Rückkehr der Tiere zu verhindern. Nachmittags wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. (dpa)

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