Letztes Update am Mo, 10.07.2017 09:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


700.000 Euro Schaden

Mehr als 50 Feuerwehreinsätze nach Unwettern in Niederösterreich

41 Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, um die Schäden wieder zu beseitigen. Neben Regen und Gewittern gab es auch schwere Hagelstürme.

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© APA (dpa)



St. Pölten – Starkregen hat am Sonntag zu mehr als 50 Einsätzen von 41 Feuerwehren in Niederösterreich geführt. Wasser war u.a. in den Keller des Landesklinikums Baden eingedrungen, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich. Zudem wurden Hagelschäden gemeldet. Am Montag rechneten die Einsatzkräfte wieder mit heftigen regionalen Unwettern.

Die Front am Sonntag war Resperger zufolge über das Waldviertel herein- und bis in den Süden weitergezogen. Einsätze gab es etwa in Krems, in Droß und Langenlois (Bezirk Krems-Land). Im Landesklinikum Baden wurde der Keller laut dem Sprecher bis zu fünf Zentimeter unter Wasser gesetzt. Auch hier half die Feuerwehr.

In Neunkirchen brannte eine Holzhütte in einer Kleingartensiedlung nach Blitzschlag ab. In Trumau (Bezirk Baden) fing der Dachstuhl eines neu errichteten Einfamilienhauses Feuer. Ursache war Resperger zufolge vermutlich ebenfalls Blitzschlag.

Die Österreichische Hagelversicherung bezifferte die in den Bezirken Gmünd und Zwettl entstandenen Schäden in der Landwirtschaft mit etwa 700.000 Euro. Ackerkulturen und Grünland auf einer Fläche von rund 3500 Hektar wurden getroffen. (APA)

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