Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 09.10.2017


Exklusiv

Wölfe gefährden Almwirtschaft

Für LK-Präsident Josef Hechenberger ist die Almwirtschaft in jetziger Form und eine gleichzeitige Ansiedlung des Wolfes schlicht „nicht möglich“. Es brauche hier ein klares Bekenntnis der Politik – gegen die Beutegreifer.



Von Marco Witting

Innsbruck – Die Saison ist eigentlich vorbei. Doch es herrscht spürbare Unruhe bei den heimischen Almbauern. Ein Grund dafür, das schwebende Zivilverfahren nach dem tödlichen Zwischenfall 2015, bei dem eine Frau von Kühen attackiert wurde. Der andere Grund: eine mögliche Rückkehr von Bär und Wolf in Tirol. Nachdem es in Südtirol heuer zahlreiche Risse und jede Menge Diskussionen gegeben hat, sind auch hierzulande die Bauern in Aufruhr. Selbst wenn nördlich des Brenners nur ein kurzer Wolfsbesuch im Jahr 2017 (im Frühjahr im Stubai) offiziell bestätigt ist. Nachdem die Jägerschaft sich schon gegen die Rückkehr der großen Beutegreifer ausgesprochen hat, tut dies auch Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger. Er sagt: „Die Almwirtschaft in jetziger Form und eine dauerhafte Ansiedelung des Wolfes ist gemeinsam einfach nicht möglich.“

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