Letztes Update am Mi, 16.05.2018 10:43

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Steiermark

Nach Unwetter: Geschätzte halbe Million Euro Schaden in Steiermark

Mehr als 1000 Hektar Agrarflächen wurden durch die starken Niederschläge und überlaufende Bäche unter Wasser gesetzt. Es dürfte zu starken Ernteausfällen kommen.

© APA/LFV/FRANZ FINKStarker Regen hat in der Süd-und Oststeiermark für Einsätze der Feuerwehren gesorgt.



Graz – Nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Tage hat die Hagelversicherung eine erste Bilanz gezogen: Rund eine halbe Million Euro Schaden dürfte in der steirischen Landwirtschaft entstanden sein. Betroffen waren vor allem die Bezirke Deutschlandsberg, Leibnitz, Graz-Umgebung und Südoststeiermark und da die angebauten Kulturen Mais, Kartoffel, Kürbis, Hirse und Soja.

Mehr als 1000 Hektar Agrarflächen wurden durch die starken Niederschläge und überlaufende Bäche unter Wasser gesetzt. „Eine Entspannung der Situation ist nur teilweise in Sicht“, meinte der zuständige Landesleiter der Hagelversicherung, Josef Kurz, am Mittwoch. Bei den Zuläufen gab es bis Mittwochvormittag leichte Entwarnung. Aus ihnen konnten die Wassermassen in die größeren Gewässer großteils schon abfließen.

Wasser steht immer noch hoch

Die Flüsse Kainach, Raab und Feistritz hatten aber am Mittwoch immer noch einen hohen Wasserstand. Die Sulm und die Mur hatten in der Südsteiermark noch Durchfluss-Werte bei HQ1 – das entspricht einer Menge, wie sie durchschnittlich nur einmal pro Jahr vorkommt.

Die Feuerwehren hatten bereits am Dienstag mit den Aufräumarbeiten begonnen. Mehr als 200 Einsätze wurden in der Steiermark gezählt. Über 160 Wehren waren gefordert. Sie mussten etwa eine Familie aus einem Auto retten, auf das ein Baum gestürzt war. Die Insassen blieben unverletzt. (APA)

Überschwemmte Maisfläche in Sankt Georgen an der Stiefing.
- ÖHV

Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Natur
Natur

Opa rettete Enkel aus Würgegriff eines Pythons in Australien

Das 22 Monate alte Kind hatte im Garten gespielt, als es von der Riesenschlange angefallen wurde. Der Großvater des Buben schnitt dem Tier mit einem Messer d ...

Deutschland
Deutschland

Niedrige Fluss-Pegelstände in Deutschland werden für Firmen teuer

Die Preise je beladener Tonne haben sich auf den Frachtern durch die hohe Nachfrage demnach bis zu vervierfacht.

China
China

Afrikanische Schweinepest: 200.000 Schweine in China gekeult

China ist der weltweit größte Produzent von Schweinefleisch. Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest sind dort nun 200.000 Tiere getötet worden.

Natur
Natur

Hunderttausende Spinnen hüllen griechische Landschaft in Mega-Netz

Das riesige Netz am Vistonida-See hängt über Büschen, Zäunen und kleinen Bäumen und hat eine kombinierte Länge von etwa 1000 Metern.

Tiere
Tiere

„Sensationelle Haigeburt“ im Wiener Haus des Meeres

Aquarianer retteten das Baby vor den Mäulern der Artgenossen. „Jacek“ bringt bei einer Länge von 50 Zentimetern bereits 740 Gramm auf die Waage.

Weitere Artikel aus der Kategorie »